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Sonntag, 6. September 2026

Freitagsblümchen 34 und 35/2026

-Buch Werbung-

Wenn die Sonnenblumen draußen leuchten erinnert mich das immer daran, dass der Herbst vor der Türe steht. Spätsommer und die Abende werden meist schon kühler, genau so wie es derzeit ist. 

 
Diese Woche stand ein Besuch bei der besten Freundin an und da ich schon eine ganze Weile nicht mehr bei Ihr war, gab es eine Sonnenblume als Mitbringsel. Und wenn man schon im Blumenladen ist kann man ja nicht nur eine kaufen, oder? 
 
 
Dazu gab es die erste Herbstdeko in Form von ein paar Kürbissen und fertig, denn auch wenn es hier gerade aufgeräumt ausschaut, am anderen Ende stapeln sich Bastelzeug und auch die ungeschriebenen Karten. 
 
  
 
Aber es kommt bestimmt auch bald mal wieder anders.  
 
 

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Ich nehme Euch mal mit durch die letzten beiden Wochen, die ja nur so dahingaloppierten, manches Mal hatte ich Angst nicht mithalten zu können. 

Da war am Montag ein kurzer Besuch beim Zahnarzt, um nochmal die Höhe der Krone zu überprüfen, weil ich ständig Rücken und Nackenschmerzen habe und nicht weiß woher das kommt.

Der Dienstag lief wider Erwarten sehr gut im Büro, so dass ich hochmotiviert am Abend noch das Fotoalbum von der Kreuzfahrt fertigstellte. Und am Mittwoch war dann endlich der langersehnte Friseurtermin. Keine Ahnung, wieso das immer so ist, aber drei Tage vor dem Termin sind die Haare immer viel zu lang.

Am Donnerstag war Wocheneinkauf angesagt, denn am Freitag war unser jährliches Straßenfest mit Grillen, somit musste der vorgezogen werden. 

Dann kam der Freitag und der hatte dunkle Wolken und Nina Warnungen im Gepäck. Ich war im Homeoffice und habe vorsichtshalber alle Rollläden heruntergelassen, denn es wurde urplötzlich Nacht und man konnte nicht mehr ohne Licht arbeiten - und das direkt unterm Dachfenster. Den Platz verließ ich kurz darauf ziemlich erschrocken, noch schnell das Notebook weggeschoben und dann ging es so richtig los ... 

 

Da waren die Hagelkörner noch rund und glatt, danach kamen die mit den scharfen Kanten mit einer Größe von 5 - 6 cm. Sagen wir mal so, das ging nicht ohne Schaden am Haus vonstatten. Jetzt schauen wir mal was die Versicherung sagt. 
Mein Auto war zum Glück in der Garage, das vom Mann im Kurstädtchen im Freien und das geht schwer in Richtung Totalschaden, weil der Dachholm ziemlich eingeknickt ist. Auch hier heißt es abwarten - das Fest am Abend war trotzdem schön und wir kamen immer wieder auf das Thema Wetter zu sprechen. 

Am Samstag waren wir in Stuttgart auf der Suche nach Brautschuhen und diversen anderen Dingen. Wir waren erfolgreich, hatten einen netten Tag mit Tochter und Sohn und sehr vielen Schritten. Sagen wir mal so, am Abend wollte ich keinen Schritt mehr machen und hab' mir total erschöpft das fertige Fotoalbum zusammen mit dem Mann angesehen, das wir da bereits abholen konnten.

Am Sonntag kam die Tochter zu Besuch, wir bastelten für die Hochzeit und so langsam ahne ich, weshalb andere ein Jahr vorher mit der Planung beginnen. 😂

 

Der Mann verwöhnte uns zur Kaffeezeit mit leckeren Waffeln, damit wir weiterhin motiviert an der Sache blieben und wir wurden auch fertig. 

  

Am Montag war ich Fix und Foxi und habe mir am Nachmittag eine Auszeit mit Tee, einem Rest von Waffel und dem überaus spannenden Krimi genommen, schließlich wollte ich endlich wissen, wer denn nun der Täter war. Ey, da hättet ihr die Zeitung auch links liegen gelassen.

„Tod in heller Sommernacht“ ist der zweite Band von Lisa Sarah Brandstäter in dem Leena Victor ermittelt. Für mich war es das erste Buch und ich hatte nicht das Gefühl, dass mir etwas fehlt, weil ich den ersten Band nicht gelesen habe.

Im Buch geht es um die Studentin Lisa, die nach einem Abend mit Freunden von einem Auto mehrmals überfahren wird. Schnell stellt sich heraus, dass es sich hierbei nicht um einen Unfall, sondern um pure Absicht handelt.

Im Laufe der Ermittlungen gibt es für Leena Victor immer mehr Ungereimtheiten und immer mehr Menschen geraten ins Visier. Manches Mal muss man dabei gut aufpassen, doch irgendwie geben all diese kleinen Puzzleteile mit der Zeit Sinn und fügen sich dann klar zusammen. Was herauskommt ist ein interessanter und fesselnder Krimi, in dem man die Kommissarin und ihren Kollegen etwas näher kennenlernt und daher bereits gespannt ist, was für ein nächster Fall da auf die Beiden wartet. Ich kann den Krimi nur empfehlen, vielleicht der Beginn einer großen Finnlandkrimi Reihe?

Kommen nun nach den vielen Schweden Krimis die Finnland Krimis? Ich bin gespannt. 

  
Am Dienstag begann unser neuer Kollege und wir testeten alle zusammen das erste Mal die neue Kantine.
 
Am Mittwoch düste ich dann zur Freundin mit Sonnenblume im Gepäck, am Donnerstag war ich nochmals beim Optiker alles überprüfen und nun freu ich mich auf die neue Brille und bin guter Dinge, das dieses Mal alles passt. Mit Wartezeit waren da mal zack 2,5 Stunden vorbei, ich bummelte noch kurz durchs Städtchen und dann war auch dieser Tag vorbei. Am Freitag musste ich wieder ins Büro, wir waren in der Kantine essen und so konnte ich dann am frühen Nachmittag noch kurz ins Outlet. Zuhause wartete bereits der Mann mit einem Kaffee. Dann wuselte ich noch durchs Haus, genauso am Samstag, denn das hatte es mal wieder dringend nötig. Am Samstag trafen wie uns am späten Nachmittag noch mit der Tochter und erledigten noch ein paar Einkäufe zu Fuß, so dass wir zumindest etwas Bewegung bekamen. Zuhause wurde noch ein leckerer Salat gemacht, etwas Herbst zog in die Räume und abends gegen 23:00 Uhr habe ich noch schnell einen Kuchen gebacken, ... 

 

 ... von dem ich heute Morgen noch vier Stückchen bei den Eltern vorbeigebracht habe. Was soll ich sagen, die Woche war viel zu schnell um und ich freu' mich nun auch noch auf den ersten Pflaumenkuchen in diesem Spätsommer! Auch wenn er etwas braun geworden ist und der Rand alles andere als perfekt ausschaut - es war einfach viel zu spät gestern Abend!
 
 
Liebe Grüße
Manu
 
P.S.: Verlinkt  bei den Freitagsblümchen!

Sonntag, 26. Juli 2026

Freitagsblümchen 30/2026

 - Buch Werbung-

Mittwochs nach Büroschluss husche ich meist noch kurz in einen Supermarkt, um den Obst und Gemüsevorrat nochmals aufzustocken, so auch diese Woche. An der Kasse gab es einen Kübel mit "Riesen-Lilien", die heruntergesetzt waren. 

  

Ich dachte mir, dass die Rettung für das kleine Geld dem Mann bestimmt auch gefallen wird, denn er mag den Duft von Lilien ja so überhaupt nicht. 

 

Er hat eine Augenbraue skeptisch nach oben gezogen, aber sich über die Blumenrettung dann doch gefreut. Und so kommt es, dass nach langer Zeit endlich mal wieder meine Lieblingsblumen auf dem Tisch stehen. 😍  

 
Und sie sind wirklich riesig, ich habe bereits die Lampe um ein gutes Stück nach oben geschoben, wie gut, dass das hier möglich ist.
 
  
 
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Wenn ich so auf die Woche zurückblicke, dann war sie ganz gut. Da waren zwei Telefonate, wo ich zuvor etwas Bauchgrummeln hatte, die dann aber ganz easy waren. Am Montag war ich beim Seminar "Digitaler Nachlass" der ja momentan in aller Munde ist und auch wirklich Potential hat. 
Und falls ihr denkt, dass mit der Weitergabe von Passwörtern alles geregelt ist, kann ich Euch sagen, nein so ist es nicht. Schon wenn wir daran denken, wie oft wir inzwischen einen Fingerabdruck oder ein Gesicht benötigen ... Ja, auch da gibt es noch einiges zu regeln. Seufz! 

 
Wir haben uns etwas dem Garten gewidmet, da gibt es doch einige verbeulte Brombeeren, die wohl nichts mehr werden. Aber auf den ersten Blick hat es viele Beeren an den Ruten. Ein Schmetterlingsflieder wurde in eine große Zinkwanne gepflanzt und was für eine Freude, der erste Schmetterling hat auch gleich den Weg dahin gefunden. 


Ich habe mich gezwungen beim Optiker anzurufen und mal nachgefragt, was denn nun mit der Brille ist. Egal, ich konnte die Brille einen Tag später, am Freitag, abholen. Nun habe ich sie auf der Nase, bekomme zumindest mal kein Kopfweh mehr und habe nach dem Gespräch auch nicht mehr das Gefühl, dass es an mir lag, denn da war wohl irgendwas verschoben. Aber glücklich bin ich trotzdem nicht, ist ja nun auch sechs Monate her, dass ich sie ausgesucht habe .... Ich setze sie halt auf.
 
Lesezeit hatte ich diese Woche nicht allzu viel, aber das macht nichts, denn ich habe Euch das Buch: "Deine Zeit wird kommen" von Carl-Johan Vallgren, das ich vom Suhrkamp Verlag für eine Rezension zur Verfügung gestellt bekam, noch nicht vorgestellt.

So lautet der Klapptext: Schweden 1993. In einem abgelegten Waldstück treibt eine junge Frau tot im Fluss. Ihr Kopf ist rasiert, sie ist ausgezehrt, Hämatome an Armen und Beinen wiesen darauf hin, dass sie gefangen gehalten wurde.
Kommissar Björling und seine Kollegin Johanna stehen vor der Aufgabe, in dem schier endlosen Waldgebiet dem Mörder auf die Spur zu kommen. Dann verschwindet Björlings Tochter Malin während eines Campingausflugs spurlos. Sie ist alles, was Björling seit dem Tod seiner Frau am Leben hält, und sie ist im selben Alter wie die Tote im Fluss ... 

 

Der Krimi beginnt im Jahr 1993, als Kommissar Björling zu einem Leichenfund am Fluss gerufen wird. Die Leiche, eine junge Frau mit kahlrasiertem Kopf, ist im Alter seiner Tochter und weist Spuren einer Gefangenschaft auf. Björling und seine Kollegin Johanna beginnen zu ermitteln, als plötzlich auch noch Björlings Tochter Malin in eben diesem Waldgebiet verschwindet.

Der Thriller wird aus Sicht der Ermittler und aus Sicht der Gefangenen erzählt. Hinzu kommt die Vergangenheit von Johanna, die neben der Ermittlungsarbeit auch noch versucht diese für sich zu aufzuklären. Sowie Björlings Trauer, um seine vor einem Jahr verstorbenen Frau und der Einsicht gar nicht viel von Malin und ihrem für ihn unbekannten Freund zu wissen.

Alles in allem sind die Schicksale und Begegnungen der Personen im Buch richtig gut miteinander verwoben und so bleibt es bis zum Schluss dramatisch und offen, wie die Geschichte ausgehen wird. Ein Krimi mit über 350 spannenden Seiten, in dem man immer wieder Jemanden anderen verdächtigt und den ich nur weiterempfehlen kann. 

  

Wie toll, dass ich ihm Urlaub Zeit hatte und das Buch innerhalb zweier Tage durchlesen konnte, ob das mit an dem dunklen Himmel lag, der da für zwei Stunden Regen und Hagelkörner über uns ausschüttete? Im Urlaub war wettertechnisch gesehen einfach alles mit dabei von 18° - 36° Grad, Sonne, Regen, Wind, Hagel - und er war trotzdem wunderschön, ich muss davon noch berichten.

Für die Lieblingsblumen gibt es noch ein Kreuzchen im Jahresbingo. 

   

Liebe Grüße
Manu
 
P.S.: Verlinkt beim Jahresbingo und bei den Freitagsblümchen!

Samstag, 11. Juli 2026

Freitagsblümchen 28/2026

-Buch Werbung-

Das echte Leben hat mich in letzter Zeit ziemlich gefordert, so dass nicht allzu viel Zeit für den Blog war. Dann kamen drei Wochen Urlaub und heute, an meinem vorletzten Urlaubstag, will ich mich mal wieder melden. Und da kommt dieser sommerliche Strauß doch wie gelegen.

 
Als ich der Nachbarin fürs Blumengießen einen Gutschein vom Gartencenter besorgte, stand er in einem Kübel und lachte mich sofort an, so dass der Mann meinte: "Der gehört dann wohl Dir!"  
 
 
Wie recht er doch hatte, und wie gut er ins Wohnzimmer passt. 😍

Vom Urlaub werde ich noch etwas berichten, wenn es auch keine allzu spannende Reise war, sondern einfach eine Auszeit zum Entspannen. Keine 24 Stunden zuhause hieß es schon wieder "Party" ein runder Geburtstag stand an und so machten wir uns auf den Weg zu einem alten Bauernhof, wo alle Platz im Garten hatten. Schön war's und das Wetter hat auch mitgespielt. Unser Geburtstagsgeschenk stand unter dem Motto "Bier (aus Belgien), Musik (Liederbuch, denn er spielt Gitarre) und was zum Essen (ein Gutschein)". Und was war ich froh, dass ich einen Plotter hatte, denn es musste noch ganz schnell alles verpackt werden. 

Während dem Urlaub kam liebe Post hier an, ganz lieben Dank an Melitta für den herrlichen Lavendel Duft und den Balsam, ...

  

... Lene für die lieben Erdbeer-Grüße ... 

 

... und Nicole für die überraschenden Grüße aus dem Himbeer-Garten. Es wird Zeit, dass auch im meine Karten hervorhole, gebastelt sind sie schon. 

 

Kurz vor dem Urlaub habe ich das Buch "Falls Jemand fragt, wer wir waren" von Eva Kranenburg gelesen, das mich nicht so vom Hocker gerissen hat, aber irgendwie trotzdem noch lange im Kopf blieb. So lautet der Klapptext: 

Eine große Freundschaft.
Ein Land in Aufruhr.
Eine Suche, die alles verändert.
 
 
 
Als Rena spurlos verschwindet, macht sich ihre beste Freundin Tilla auf die Suche nach ihr. Doch schnell merkt sie: Nichts von dem, was Rena über sich erzählt hat, ist wahr. Die Verkäuferin, die angeblich Renas Mutter ist, hat gar keine Kinder. Das Haus an der Adresse, die ihre Freundin ihr genannt hat? Eine ausgebombte Ruine.
Je verzweifelter Tilla in ihrer Heimatstadt Halle nach Rena sucht, umso klarer treten die Abgründe hinter der inszenierten gesellschaftlichen Fassade der frühen 1950er Jahre hervor. Tilla muss sich entscheiden, wie weit sie gehen will - für die Wahrheit, für ihre Freundin, und für die Frage, woran sie wirklich glaubt. 

 

Mathilde, von allen Tilla genannt, trifft sich regelmäßig mit Ihrer Freundin Rena etwas außerhalb von Halle an ihrem „geheimen“ Platz, um zu reden und in der Saale zu baden. Eines Tages erscheint Rena nicht und Tilla macht sich auf die Suche nach ihr. Dabei stellt sie fest, dass das Haus in dem Rena angeblich wohnt, nur noch zur Hälfte steht und da kein Mensch wohnen kann. Auch Ihre Mutter ist nicht ihre Mutter, sondern nur eine Verkäuferin. Tilla stellt sich die Frage, wer Rena eigentlich war und was von dem, was sie ihr erzählte eigentlich stimmt. 
Im Buch erfährt man viel über die Anfänge der DDR, das Misstrauen, das unter den Menschen herrschte und der Angst vor der Stasi. 
Auch Tilla beginnt das bei Ihrer Suche immer mehr zu spüren und stellt sich die Frage, für wen ihr Vater eigentlich arbeitet und weshalb es Niemanden interessiert, was mit Rena geschehen ist. 
Mit dem Buch bin ich in den Alltag einer Jugendlichen in der jungen DDR eingetaucht und konnte mir etwas mehr Wissen aus der damaligen Zeit aneignen, denn das kam in der Schule bei uns irgendwie zu kurz. Ein Buch das nicht unbedingt spannend und mitreißend ist, aber dennoch Eindrücke hinterlässt, die noch etwas nachwirken und die Zeit in der ehemaligen DDR anschaulicher machen. 

Nach der Heimkehr habe ich mal wieder Sauerteig angesetzt und Brot gebacken ... 

 
... und trotz der Hitze waren wir auch ab und an unterwegs, wie z.B. am Freitag in Tübingen.  

 
Fürs erste denke ich, dass das reicht, ich werde nun mal noch eine kleine Runde durchs Bloggerland ziehen. 
 
Liebe Grüße
Manu
 
P.S.: Verlinkt bei den Freitagsblümchen!

Donnerstag, 28. Mai 2026

Buch oder Film?

-Buch-Werbung-

Würdet Ihr mich fragen: Kino oder Lesestunde? Würde ich zur Lesestunde tendieren, ich bin ja so überhaupt kein Kino-Liebhaber und schau' mir die Filme lieber zuhause an. Aber einmal im Jahr gehe ich immer mit Freunden ins alte Tonfilm-Theater -  und im April war es wieder so weit. 

Da wir uns noch von der Ausbildung her kennen, haben wir spontan noch ein paar weitere Kollegen aus der damaligen Firma mitgenommen. Und dann ging es zu Louis de Funes "Oscar" aus dem Jahr 1967, aber erst war noch etwas Werbung angesagt.

Statt der obligatorischen Kino-Wurst gab es dieses Mal schwäbische Maultaschen, es wurde wieder allen Persönlichkeiten mit runden Geburtstagen in diesem Jahr gedacht, so z.B. Peter Alexander. Der Film begann und wir mussten viel lachen. Ob man das heute nochmal so drehen könnte, ich glaub nicht, aber zu dem Ort passt es einfach und einmal im Jahr bin ich somit mit Freude im Kino. 

 

Aber lesen gefällt mir halt einfach auch sehr gut und so habe ich mich über das Rezensionsexemplar von Simone Veenstras Buch "Brombeer Blaue Tage" sehr gefreut und innerhalb kürzester Zeit durchgelesen. 

Die Landschaftsarchitektin Elisa erhält einen Anruf Ihres Vaters, mit dem sie wenig Kontakt hat, mit der Bitte auf sein Haus aufzupassen, da er für eine Untersuchung ins Krankenhaus muss. Ungern willigt sie ein und fällt aus allen Wolken, als sie das Haus ihre Großmutter ohne fließend Wasser und funktionierender Internet-Verbindung betritt. Dann ist da noch der Hund Aurel und die seltsame Nachbarschaft, am liebsten würde Elisa auf der Stelle umkehren. Doch sie fühlt sich verpflichtet, nach ihrem Vater zu sehen, der dann, aufgrund gesundheitlicher Probleme, doch etwas länger im Krankenhaus bleiben muss.

Nach und nach kommen sich Vater und Tochter näher. Als Elisa unter verwilderten Brombeersträuchern dann noch einige Gewächshäuser entdeckt fühlt sich das Leben dort gar nicht mal so schlecht an und sie kommt auf die Art mit der Natur in Berührung, wie sie es eigentlich möchte und nicht wie ihr Beruf es ihr vorgibt.

  

Ein Roman der leisen Art, der zum Nachdenken über die Eltern-Kind-Beziehung anregt und in dem die Natur eine große Rolle spielt. Das Buch kommt ganz ohne großes Drama aus, eine ruhige Geschichte mit vielen schönen Zeichnungen und Beschreibungen diverser Wildkräuter- und Pflanzen.

Ganz lieben Dank an den Rowohlt Verlag für das Buch, zu dem ich mir noch ein paar von den letzten Brombeeren aus dem Eisschrank gegönnt habe. Ob wir wohl dieses Jahr auch wieder so eine reiche Ernte bekommen werden?


Und weil es da noch ein Kreuzchen bei "Aus dem Buchregal" fehlt, geht der Beitrag auch noch zum Jahresbingo.

 

Liebe Grüße
Manu 
 
P.S.: Verlinkt beim Jahresbingo!

Donnerstag, 30. April 2026

Die Nadeln klappern wieder

-Buch Werbung-

Da ich noch ein paar Überstunden hatte, die am Monatsende verfallen, habe ich mir heute freigenommen und den Tag ganz gemütlich mit einem Frühstück begonnen. So sah mein Frühstücktisch aus:

  

Andere blättern morgens in der Zeitung, ich lieber in einem Buch. Aktuell liegt hier das Buch "Ein Knäuel viele Ideen" von Mette Hvitved ständig irgendwo herum, weil ich nach langem mal wieder die Stricknadeln aus der Schublade hervorgeholt habe. Und weil ich heute etwas Zeit habe, erzähle ich mal ein bisschen darüber. 

 
ISBN: 9783735872050
Seiten: 200 Seiten
Erscheinungstag: 15.01.2026
  
Mich hat der Titel sofort angesprochen, denn wer kennt nicht dieses Problem mit diesen übrig gebliebenen Knäuel, mit denen nichts Großes mehr anzufangen ist. Also habe ich durch das Buch geblättert und war sofort in das Tuch "Dagmar" verliebt. Was für ein wunderschönes Muster dachte ich mir und suchte nach der passenden Wolle. Aber die, die ich im Auge hatte, die hatte einen zu hohen Wollanteil und deshalb habe ich mich dann auf die Suche im Netz gemacht und nach einer gefühlten Ewigkeit wurde ich auch fündig, denn es sollte ein bestimmter Braunton sein, der zu meiner Jacke passte. 
 
 
Die Maschenprobe war schnell gemacht, ich kopiert mir das Muster aus dem Buch und legte los. Am Anfang flutschte das auch richtig gut, aber ich stellte schon sehr bald fest, dass ich nicht mal wie sonst, einfach nebenbei stricken konnte, denn es war das Strickstück mit dem schwersten Schwierigkeitsgrad. Da waren die Strickmuster, die mich manchmal sehr irritierten und auch die Überlegungen, weil ich ja immer verschränkt stricke, wie ich das hinbekomme. Dann kam die neue Brille, mit der ich so überhaupt nicht klarkomme ...

  
 
... und nach vielen Unterbrechungen bin ich nun hier gelandet und noch weit entfernt vom Ziel. Ganz einfach deshalb, weil ich gerne an einem Muster dranbleiben möchte, aber hier ständig was los ist und somit gar nicht erst beginne. Nun denn, der Frühling kommt und bis zum Nordsee Urlaub wird das Tuch fertig sein, ich bin mir sicher.
 
 
  
Das Garn hat übrigens einen dunkleren Ton wie hier auf dem Foto und ich stell es mir richtig hübsch vor, wenn es fertig ist. Ich werde dann jubeln. 😂 
Im Buch gibt es Anleitungen für schöne Tücher, Socken, Mützen, ...
  

Und es sind nicht alle Anleitungen so kompliziert wie das Tuch, da gibt es zum Beispiel eins mit Schwierigkeit Stufe 2, das vorne ein richtig hübsches Lochmuster hat. 
 
 
 
 Oder einen schönen Halswärmer für den Lieblingsmann.
 
 
 
Mein Plan ist ja, das Tuch im Nordseeurlaub zu tragen. Für danach benötige ich dann ein neues Projekt. Und weil am Meer alles nach Blau ruft, habe ich auch schon den nächsten Plan, und zwar mit dieser Wolle mit Seidenanteil die ich noch im Vorrat gefunden habe. Darauf freue ich mich, Schwiergkeits Stufe 1 - also total easy!
 
  
 
Im Buch wird schön erklärt, was man bei der Garnauswahl beachten muss, ein Kapitel ist der Technik gewidmet, wie z.B. dem Garn Wickeln. Es wird auf die verschiedenen Fersen und Spitzen an den Socken eingegangen, dann gibt es wie erwähnt die Anleitungen mit verschiedenen Schwierigkeitsgraden und ganz am Ende ein Kapitel für Garnreste.   
 

Und dann hat das Buch noch diese traumhaft schönen Fotos, denen ich ja immer sehr schwer widerstehen kann. Insgesamt finde ich diesen nordischen Stil sehr schön und hätte da noch viele weitere Pläne ... Wer kennt das nicht. 😊

 
Ganz lieben Dank an den Frechverlag für das schöne Rezensionsexemplar und Eure Geduld, weil ich mit dem Stricken dieses mal so überhaupt nicht vorankomme. Ich hoffe, das ändert sich, wenn ich endlich mit dieser neuen Brille klarkomme. 
 
Liebe Grüße
Manu