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Sonntag, 23. August 2026

Ein Sonntagsausflug und was Nettes zum Lesen

Letzte Woche ging es bei bewölktem Himmel und warmem Sommerwetter, nach Bad Buchau Jemanden in der Rehaklinik besuchen. Passend zur Mittagszeit waren wir dort, gingen in einer Pizzeria Mittagessen und schlenderten dann zurück zur Klinik, weiter durch den Kurpark und dann Richtung Federsee. 

  

Auf dem Weg dahin leuchtete das Grün der Wiesen richtig kräftig, das haben wir hier schon lange nicht mehr gesehen. 

 
 
Wir machten uns an den Schautafeln etwas schlau und dann ...

 
... schlenderten wir schwatzend über den Steg. Hört sich gemütlich an, aber ich kann Euch sagen, es war richtig unangenehm schwül und drückend. Die Wasserflaschen wurden mehrmals gezückt.
 
  
 
Ich würde Euch jetzt gerne freundliche Bilder vom See zeigen, aber irgendwie schaut es nicht so klar aus wie 2020, als wir das letzte Mal hier waren. Sondern eher trostlos und trübe, man merkt den Wassermangel hier doch sehr. 
 
  
 
In der Ferne hörte man es schon grollen, es sah nach Regen aus und so entschieden wir uns nicht mehr weiterzugehen, ...
  
  
 
... sondern den Rückweg anzutreten und lieber noch einen Besuch im Wackelwald zu machen.  
 
  
 
Es fielen ein paar harmlose Tropfen als wir dort ankamen, aber irgendwie hat der Regen am Morgen ganze Arbeit geleistet, der gesamte Weg stand ein paar cm unter Wasser und so wurde aus dem Besuch, den sich die Tochter so sehr gewünscht hat, dieses Mal leider nichts. Schade! 


Alles in allem war es trotzdem ein schöner Sonntagsausflug und als wir am Abend wieder Zuhause waren, konnte ich noch etwas im Buch "Die Glücksschneiderin" von Ulrike Sosnitza lesen. 
 

Im Buch geht es um Clara und Sonja, die sich ihren Traum von einem eigenen Nähcafé in Würzburg erfüllen. Bei einem Flohmarkbesuch findet Clara ein Kleid aus den Zwanzigern, dass sie der Schneiderpuppe im Schaufenster anziehen möchte um so noch mehr Menschen auf ihr Nähcafé aufmerksam zu machen. Doch das Kleid stellt sich als Besitz ihres Ex Freundes heraus, der auf der Suche danach ist und somit beginnt das Gefühlschaos ...
 
Einer dieser Spazierleseromane fürs Herz. Besonders gefallen hat mir natürlich, dass er in einem Nähcafé spielt und so immer wieder auf die unterschiedlichen Nähprojekte eingegangen wird. 
 
Liebe Grüße
Manu 

Donnerstag, 6. August 2026

Das Leben ist schön!

Was für eine schöne Aussage: "Das Leben ist schön!" Und wann kommt es uns am schönsten vor? Genau - im Urlaub!

 

Einfach das süße Nichtstun am Strand genießen und Zeit zu haben, um dem Sand beim durch die Finger rieseln zuzusehen, ach wie ich das Liebe.

 
Der Spruch gefiel mir aber auch für weitere Karten sehr gut und so gab es nochmal einen Schwung Karten die ans Meer erinnern ...

 
 ... und von denen schon welche als Geburtstagskarten verwendet wurden, denn auch da passt der Spruch doch super, oder?
 

Ganze drei Karten sind es geworden und nun muss ich dringend wieder Karten basteln, denn für Sommerkarten ist da nichts mehr übrig geblieben. 


Von dem schönen Herz, das der Mann aufs Bein bekam ist beim Aufstehen auch nichts mehr übrig geblieben, aber mir hat diese Spielerei sehr gefallen. 😍
 
  
 
Genauso gut wie das Buch "Strandhaus Meeresrauschen" von Caroline Säfstrand, das so toll zum Urlaub passte, auch wenn das Buch nicht an Hollands Küste spielt, sondern in Schweden. Dort lebt die Autorin Inez sehr zurückgezogen und will ihr Haus ausmisten so lange sie noch lebt. Hierzu benötigt sie Unterstützung und die kommt in Form von Meja ins Haus. Meja ist sehr schüchtern und bekommt ein Verbot und das heißt "Der blaue Ordner darf unter keinen Umständen geöffnet werden!" 
 
 
 
Ein netter Urlaubsroman zum Spazierenlesen, der perfekt zu den Tagen am Meer passte.
 
Liebe Grüße
Manu 

P.S. Verlinkt beim Creativsalat, Lieblingsstücke und Froh und Kreativ

Donnerstag, 30. Juli 2026

Unterwegs in Brügge

Von unserm Holland Urlaub habe ich noch gar nicht viel berichtet, vielleicht weil wir einfach in den Tag hineingelebt haben und es auch einfach nur Tage mit gaaaanz vielen Spaziergängen am Meeressaum gab.

An einem Tag war aber Regen am Morgen vorhergesagt, und so kam es dann auch. Machte uns nichts aus, es gab genug heiße Tage uns so nutzten wir den Tag, um nach Belgien rüber zu fahren und in Brügges Kulturzentrum die immersive Ausstellung Salvador Dalis zu besuchen.

  

Ich könnte nun davon schwärmen und berichten, aber sie hat mir ehrlich gesagt gar nicht so gefallen.

 

Die alten Räumlichkeiten fand ich irgendwie cool, so von Zimmer zu Zimmer zu gehen, aber es war nicht gerade sauber, überall Fliegen und Staub. Viel los war auch nicht, wir und noch zwei weitere Personen, denen wir ab und an begegnete sind. 

 

Es blieb ehrlich gesagt auch nicht allzu viel Wissen über Salvador Dali hängen, außer, dass er ein sehr exzentrischer und narzisstischer Mensch gewesen sein muss, der das Rampenlicht liebte. Das bekannteste Kunstwerk "Die Beständigkeit der Erinnerung" oder auch die "weichen Uhren" genannt, kennt wohl jeder ...

 

Was ich allerdings nicht wusste, das die Uhren oft mit der Zunge von Albert Einstein in Verbindung gebracht werden. Bisschen was muss man ja aus so einer Ausstellung auch mitnehmen. 😉

 

Zum Schluss gab es noch VR-Brillen auf die Nase mit denen man auf einem Schiffsdeck umherlaufen durfte. Fand ich erst etwas gruselig und dann sehr spannend, denn ich kannte es bisher nur sitzend. Nun denn, der Vormittag ging durch die Ausstellung schnell vorüber und das Regenwetter auch.

 

Wir bummelten danach noch etwas durchs Städtchen, genossen eine Waffel mit Schoko und Erdbeeren. Sahen viele schöne Pralinen und natürlich kaufte ich mir wie jedes Jahr auch Orangettes, von denen es auch ein paar mit nach Hause geschafft haben.  

  

Wir bummelten durch die Gassen und besuchten unsere Lieblingsläden, denn so langsam kennen wir uns dort ja aus. Und was soll ich sagen mein absoluter Lieblingsladen hatte dieses Mal sogar geöffnet - ansonsten sind die Besitzer oft im Urlaub - und so besitze ich nun zwei weiter Löffel meiner Lieblingslöffelmarke. 

Liebe Grüße
Manu 

Donnerstag, 23. Juli 2026

Unterwegs im Studentenstädtchen

Heute gibt es ein paar Impressionen aus Tübingen, wo wir letzte Woche unseren Teamtag verbrachten. Der Mittwoch war der Tag, an dem unsere Region ein großes Unwetter traf uns so begann unser erster Programmpunkt mit dem Leerschöpfen des Stocherkahns. 

 

Dann hieß es einsteigen, was auf dem nassen, rutschigen und wackeligen Kahn, schon die erste Herausforderung war. Aber kein Problem, als alle saßen, ging es los und unser Stocherer weihte uns in die Geschichte und die Geheimnisse des Stocherkahns ein. Wir hörten aufmerksam zu ...
 
  
 
... und genossen die Fahrt über den ruhigen Neckar, denn um diese Zeit ist da noch nicht allzu viel los. 

Nach einer Stunde Fahrt hieß es dann: "Wer übernimmt?", denn wir waren nicht nur zum Genießen unterwegs, wer wollte durfte selber mal die Stocherstange in die Hand nehmen und den Kahn mit Kraft und Geschick über den Neckar lenken. Und wie das so ist; in der Mitte kamen uns dann die anderen Kähne entgegen und man musste fleißig lenken. 

 

Wir haben das gut gemeistert, erhielten noch viel Infos zu den Studentenverbindungen und Tübingens Geschichte, ...

 

 ... und bevor wir wieder anlegten, erhielten alle noch das Stocherkahn Diplom. 

Wir schlenderten gemütlich über die Platanenallee die bereits 1828 angepflanzt wurde und unter denen es vom Unwetter noch richtig nass und feucht war. Danach ging es zum gemütlichen Mittagessen wo wir uns gemütlich über dies und das unterhielten. 😉

Dann lachte die Sonne wieder richtig schön vom Himmel und wir spazierten hoch zum Schloss Hohen Tübingen, dass eher wie eine Burg wirkt. Dort hatten wir eine Führung gebucht und die war schon irgendwie lustig, denn unser Führer ging wohl kurz vorher in den Ruhestand und musste natürlich seine Schlüssel abgeben. Die, die er dann bekam, passten aber nicht überall und so kam es, dass wir rauf und runter, kreuz und quer ... 

 

... durch alle möglichen Räume und Winkel liefen, die man sonst nicht unbedingt sieht. Wir lernten einiges über die Geschichte des Schlosses und auch über die vielen Studiengänge in Tübingen und auch speziell im Schloss kennen. Wir durchschritten unzählige Bibliotheken - weil die Statik es nicht erlaubt, alle Bücher eng in einem Raum aufzubewahren - störten bestimmt den einen oder anderen Studiengang, weil wir kurz durch mussten ... 

  

... und landeten zum Schluss noch in der Kapelle wo die Theologie Studenten ihre ersten Gottesdienste abhalten dürfen. Die Führung war lustig, informativ und so ganz anders als erwartet.  

  

Ein Blick noch von oben auf den Neckar, wo wir den Morgen verbrachten und dann ... 


... ging es wieder runter ins Städtchen ...
 
 
... über die Neckarbrücke, mit dem bekanntesten Ausblick auf Tübingen, zurück ins Parkhaus und ab nach Hause. Ein schöner Tag war das und wir haben einiges über Tübingen und das Studentenleben erfahren.
 
 
Da wir einen ganzen Tag unterwegs waren, gibt es hierfür gleich noch ein Kreuzchen im Feld "Unterwegs".
 
 
 
Liebe Grüße
Manu 
 
P.S. Verlinkt beim Jahresbingo

Donnerstag, 28. Mai 2026

Buch oder Film?

-Buch-Werbung-

Würdet Ihr mich fragen: Kino oder Lesestunde? Würde ich zur Lesestunde tendieren, ich bin ja so überhaupt kein Kino-Liebhaber und schau' mir die Filme lieber zuhause an. Aber einmal im Jahr gehe ich immer mit Freunden ins alte Tonfilm-Theater -  und im April war es wieder so weit. 

Da wir uns noch von der Ausbildung her kennen, haben wir spontan noch ein paar weitere Kollegen aus der damaligen Firma mitgenommen. Und dann ging es zu Louis de Funes "Oscar" aus dem Jahr 1967, aber erst war noch etwas Werbung angesagt.

Statt der obligatorischen Kino-Wurst gab es dieses Mal schwäbische Maultaschen, es wurde wieder allen Persönlichkeiten mit runden Geburtstagen in diesem Jahr gedacht, so z.B. Peter Alexander. Der Film begann und wir mussten viel lachen. Ob man das heute nochmal so drehen könnte, ich glaub nicht, aber zu dem Ort passt es einfach und einmal im Jahr bin ich somit mit Freude im Kino. 

 

Aber lesen gefällt mir halt einfach auch sehr gut und so habe ich mich über das Rezensionsexemplar von Simone Veenstras Buch "Brombeer Blaue Tage" sehr gefreut und innerhalb kürzester Zeit durchgelesen. 

Die Landschaftsarchitektin Elisa erhält einen Anruf Ihres Vaters, mit dem sie wenig Kontakt hat, mit der Bitte auf sein Haus aufzupassen, da er für eine Untersuchung ins Krankenhaus muss. Ungern willigt sie ein und fällt aus allen Wolken, als sie das Haus ihre Großmutter ohne fließend Wasser und funktionierender Internet-Verbindung betritt. Dann ist da noch der Hund Aurel und die seltsame Nachbarschaft, am liebsten würde Elisa auf der Stelle umkehren. Doch sie fühlt sich verpflichtet, nach ihrem Vater zu sehen, der dann, aufgrund gesundheitlicher Probleme, doch etwas länger im Krankenhaus bleiben muss.

Nach und nach kommen sich Vater und Tochter näher. Als Elisa unter verwilderten Brombeersträuchern dann noch einige Gewächshäuser entdeckt fühlt sich das Leben dort gar nicht mal so schlecht an und sie kommt auf die Art mit der Natur in Berührung, wie sie es eigentlich möchte und nicht wie ihr Beruf es ihr vorgibt.

  

Ein Roman der leisen Art, der zum Nachdenken über die Eltern-Kind-Beziehung anregt und in dem die Natur eine große Rolle spielt. Das Buch kommt ganz ohne großes Drama aus, eine ruhige Geschichte mit vielen schönen Zeichnungen und Beschreibungen diverser Wildkräuter- und Pflanzen.

Ganz lieben Dank an den Rowohlt Verlag für das Buch, zu dem ich mir noch ein paar von den letzten Brombeeren aus dem Eisschrank gegönnt habe. Ob wir wohl dieses Jahr auch wieder so eine reiche Ernte bekommen werden?


Und weil es da noch ein Kreuzchen bei "Aus dem Buchregal" fehlt, geht der Beitrag auch noch zum Jahresbingo.

 

Liebe Grüße
Manu 
 
P.S.: Verlinkt beim Jahresbingo!

Donnerstag, 26. März 2026

Marmeladenglasmomente

Letzten Sonntag starteten wir hier mit einem späten, aber gemütlichen Frühstück zu Zweit. 

 
Der Mann holte Brezeln und Brötchen für uns zwei und wir öffneten das Himbeermarmeladenglas, das ich von meiner Mama geschenkt bekam und stärkten uns, bevor wir uns auf den Weg nach Tübingen machten. 

 
Denn wer mich kennt, der weiß, dass mir die Tigerente ganz besonders am Herzen liegt und so lud mich der Mann als nachträgliches Hochzeitstagsgeschenk in die Janosch Ausstellung ein. 

 
Der Erfinder meiner Lieblingsente wurde diesen Monat 95 Jahre alt und anlässlich diesem Jubiläum wurde im "Neues Kunstmuseum Tübingen" eine große Janosch Ausstellung eröffnet, die Groß und Klein begeistert.  
Wer nicht selbst als Kind in das Buch "Oh wie schön ist Panama" versunken ist, hat dies spätestens mit seinen Kindern nachgeholt. Und ganz ehrlich es gibt kaum Jemand den die Tigerente nicht verzaubert hat. 
  
 
 
Die Ausstellung beginnt mit den frühen Werken von Janosch und den Jahren, als er noch nicht so bekannt war.
 
  
 
Sie zeigt alle seine Bücher, auch die aus ganz frühen Jahren, die ich gar nicht kannte. Und immer wieder sieht man die Zeichnung und das Bild dann als Cover auf dem entsprechenden Buch, somit ist die gesamte Ausstellung von diesen "Oh, kenn ich auch"- Momenten geprägt.  
 
 
 
Ich versank zur Osterzeit in den zauberhaften Weihnachtszeichnungen, ...
 
  
 
... bestaunte die berühmten Orte aus dem Ländle, ...
 
 
 
  
 
... freute mich an vielen - für mich - neuen Bildern und natürlich auch an all den bekannten Illustrationen aus "Die Zeit" und seinen Büchern. 
  
 
 
Ein ganz besonders schöner Marmeladenglasmoment war, als ich vor dem nachgebauten Atelier Janoschs stand, es war fast so, als ob er gerade kurz weg war und seinen Kittel achtlos auf dem Tisch liegen gelassen hat. 
 
 
Viele Kinder und auch Jonas (37), da musste ich schmunzeln, gratulierten Janosch mit einer Zeichnung zum Geburtstag und wünschten ihm alles Gute.


 
Und das wünsche ich ihm auch von ganzem Herzen; alles Gute und noch viele glückliche Jahre.

   
 
Und da es mit ganz großen Schritten in Richtung Ostern geht, gibt es zum Abschluss noch ein paar Häschen zum Bestaunen. 
 
 

Für die vielen Marmeladeglasmomente und die Marmelade zum Frühstück gibt es im Jahresbingo noch ein weiteres Kreuzchen.
  
 
Liebe Grüße
Manu 
 
P.S.: Verlinkt beim Jahresbingo!