Dienstag, 21. Mai 2024

Die Babydecke ist fertig - oder?

Die vor Wochen begonnene Babydecke ist fertig - oder auch nicht??? Ich bin etwas ratlos. Die Maschenprobe passt, die Decke wurde genau nach Anleitung gestrickt, aber bei der Größe bin ich mir unschlüssig. Ich habe mir eine von Mamas Künstlerpuppen ausgeliehen und wenn sie so da liegt, schaut es gar nicht mal so schlecht aus. 

 
Die Decke habe ich mit dem Muster eins links, eins rechts und hinten lauter rechte Maschen gestrickt und das gefällt mir von beiden Seiten auch recht gut.

 
Durch das Muster zieht sich die Decke aber auch recht zusammen, also habe ich fleißig gedämpft und nun die Maße, die ich wollte auch erreicht. Durch das Muster allerdings schaut es immer noch, wie ein Schlauch aus und nun überlege ich ob ich noch einen Rand anhäkle, Stoff aufnähe ...??? Keine Ahnung, der kleine Mann, der sie bekommen sollte, ist unterdessen auch schon gewachsen, vielleicht benötigt er sie gar nicht mehr?
 
 
 
Hier seht ihr eine Häkeldecke, die dem Puppenburschen gehört. So eine wollte ich auf keinen Fall, weil sich da immer alles Mögliche in dem Lochmuster drin verhakt, aber wahrscheinlich wäre das die bessere Lösung gewesen. 

 
 
Der Rand meiner Decke schaut im Moment noch so aus und ist von der Breite deckungsgleich, nur ein paar cm länger. Ich werde sie nun nochmals dämpfen und dann überlege ich mir, ob sie noch einen schlichten Rand bekommt.
 
 
 
Gestrickt wurde übrigens mit dieser Wolle und es handelt sich um ein schönes Jeansblau, auch wenn es hier etwas gräulich ausschaut. 
 

 
Im Jahresbingo von Anni kreuze ich dafür das Feld "Ein UFO beenden an", denn laut Anleitung ist die Decke so fertig.
 
 
Der Puppenbursche darf diese Woche wieder nach und ich widme mich meinem ersten Paar gestrickter Socken für dieses Jahr, weiß ich wenigstens das es gelingen wird.


Liebe Grüße
Manu
 

Montag, 20. Mai 2024

Freitagsblümchen 20/2024 und Tortellinis aus dem Ofen

Ups, seit Mittwoch wurde hier nichts mehr geschrieben. Da der Mann bereits seit Freitag frei hatte und die Woche voll mit Terminen war, ist die Zeit irgendwie im Nu verflogen. Also die Freitagsblümchen heute noch verspäteter als sonst. Aber das macht nichts, denn den Muttertags Strauß kenn ihr ja bereits, so sah er bei der Übergabe aus:

 
Am Samstag habe ich hier einen ordentlichen Hausfrauentag eingelegt und somit den Haushalt der Woche aufgeholt. Unter anderem habe ich den Strauß zur Hand genommen und die noch schönen Blumen aussortiert.
 
 
 
Neu zusammengestellt schaut das nun so aus und passt auch wieder auf den Tisch.



Und weil ich so fleißig in der Küche war und zum Beispiel dieses Suppengrün mit noch mehr Petersilie und Kräutern aus dem Beet (ich sag nur Starkregen und Hagel), ...


... zu dieser Suppen- und Gemüsewürze verarbeitet habe, dachte ich es wäre mal wieder Zeit für ein leckeres Rezept, denn Ihr wisst, es gibt noch ein paar Rezepte, die ausprobiert werden wollen. Hier kommt eins das total lecker ist.

Ich nenne es mal Blech-Tortellini weil ich es abgewandelt habe und es mit dem ursprünglichen Rezept nichts mehr zu tun hat (Frau mag Tomaten nur in kleinen Mengen).

 

 

Blech-Tortellini

 Zutaten für zwei Personen:

25g ger. Parmesan
Nadeln von 2 Rosmarin Zweigen
1 Knoblauchzehe
50g getrocknete Tomaten in Öl
10g Tomatenmark
2 EL Olivenöl 
Salz
Pfeffer
1 Paprikaschote (ich habe ein halbe in Gelb und eine halbe in Rot genommen schaut schöner aus)
180g Kirschtomaten
0,5 rote Zwiebel
Tortellini aus dem Kühlregal
Rest vom Rucola

Das Rosmarin, die gepresste Knoblauchzehe, die kleingeschnittenen getrockneten Tomaten, Tomatenmark, Olivenöl, Salz und Pfeffer gut vermengen, so das man eine Paste erhält. Diese wird dann mit den Tortellini vermengt und auf das Backblech gegeben.

Dann werden die Paprikaschoten in kleine Würfel geschnitten, die Kirschtomaten halbiert und die Zwiebel in Ringe geschnitten. Und alles mit den Tortellini vermengt. Was dann so ausschaut:
 
 
Das Ganze geht für 20 Minuten (nach ca. 15 Minuten kurz durchrühren) bei 200° C Umluft in den Ofen. Zum Schluss wird mit Parmesan und Rucola garniert. Wir machen das jeder getrennt, weil hier Einer mehr Parmesan drauf mag, die Andere mehr Grünzeug!

 
Schmeckt super und geht auch mit Ravioli - und bestimmt auch mit Zucchini statt so viel Tomaten. 😉


Wird bei Euch auch immer so viel abgewandelt und angepasst?

Liebe Grüße
Manu
 
P.S.: Verlinkt zu Astrids Freitagsblümchen!

Mittwoch, 15. Mai 2024

Jahresprojekt 04/2024

Im Jahresprojekt 2024 geht es bei mir um die Geburtstage und um den Stoffabbau. Gratuliert wurde fleißig, allerdings meist ohne Karte und Geschenk. Die Karte für den Gitarrenspielenden Bruder sah so aus:

 
Und eine kleine Geburtstagsüberraschung so: 
 

Genäht habe ich diese kleine Kühltasche, die ich euch hier bereits gezeigt habe.

Und weil der Stoff ja weg muss und gerade Zeit war, habe ich gleich noch die Geburtstagsbeutel für die Herbstmenschen genäht. Der Stoff gefällt mir sehr gut und ich denke man kann ihn auch an Weihnachten mit etwas Tannengrün dran gut verwenden, oder?

 

Genäht wurden wieder ein großer und zwei kleinere Beutel. Und mit goldenen, gelben oder braunen Bändern kann man die Beutel dann auch gut verschließen. Bänder gibt es hier übrigens noch genug, ich mag sie nur nicht passend zuschneiden, deshalb hier nur zwei Beispiele wo die Länge einigermaßen passte.

 
Der eigentliche Plan war ja lauter Geschenkbeutel für Weihnachten (für 11 Personen) zu nähen. Aber ich muss feststellen, dass ich kaum neutrale oder weihnachtliche Stoffe habe. Auf der Creativa wollte ich gern einen grauen Stoff mit Sternchen kaufen - gab es allerdings nicht, nun bin ich am Überlegen ... 

Egal, die Stoffe vom April waren alle im Haus und somit ist der Abbau um 0,95m auf insgesamt 4,55m gestiegen. Und im Jahresbingo gibt es noch ein Kreuzchen im Feld "Herbst".

Liebe Grüße
Manu

P.S.: Verlinkt zum Jahresbingo und zum Jahresprojekt von Andrea!

Montag, 13. Mai 2024

12 von 12 im Mai 2024

Jeden 12ten im Monat sammelt Caro unsere 12 Bilder des Tages und diesen Monat bin ich auch wieder mit dabei, wenn auch etwas verspätet.

1. Muttertag oder letzter Urlaubstag, wir schlafen aus und als wir die Rollläden hochziehen, haben wir perfektes Muttertags- oder Grillwetter, was will man mehr.

 

2. Der Mann geht noch schnell zum Bäcker um zwei Baguettes zu kaufen, ich richte derweil das Frühstück hin. Danach hüpfen wir unter die Dusche ...

3.  ... und beginnen mit den Vorbereitungen fürs Mittagessen. Wir ziehen den Tisch aus, der gleich mal die neu gekaufte Tischdecke aufgelegt bekommt. Die große weiße Tischdecke, die sonst immer aufliegt habe ich ja an Weihnachten mit dem Bügeleisen etwas eingesaut und da sie nun schon 26 Jahren auf dem Buckel hat und an mehreren Stellen brüchig wird, musste Ersatz her.

4. Auch in der Küche wird fleißig vorbereitet und danach erstmal gespült. Kurz bevor die Gäste um 12:30h eintreffen ziehe ich mich um und dann geht der Trubel auch schon los und ich vergesse weiter Fotos zu machen. Ups!

5. Vom Jungvolk bekomme ich diesen schönen Blumenstrauß und freu mich total. Leider kann er nur so am Fenster stehen, weil er sonst umkippt, aber weiß ja keiner. *G*

6. Nach dem Essen darf der hier eine Runde mit Papa und Bruder spazieren gehen.

8.  Der Rest macht es sich auf der Terrasse bequem, wo noch mehr Blumen stehen. Die hat das Jungvolk beim Einkauf am Samstag in der Drogerie abgestaubt, jetzt muss ich nur noch ein schönes Plätzchen dafür finden. Dann lade die Spülmaschine voll und spüle zum zweiten Mal an diesem Tag. 

 

7. Ich schnipple Erdbeeren fürs Eis, decke den Kaffeetisch neu ein und blicke immer mal wieder auf den schönen Blumenstrauß. 💕

8. Der Papa kam übrigens auch nicht zu kurz und bekam dieses tolle Quiz geschenkt, über das wir uns Beide gefreut haben. Am Sonntag war so viel zu erzählen, dass wir gar nicht dazu kamen es auszupacken, werden wir dann diese Woche in Ruhe nachholen.

 

9. Gegen 17:30h verabschieden sich die Letzten, wir setzen uns noch ein bisschen in die Sonne und dann werden die restlichen Schnitzel verarbeitet, denn irgendwie hat das mit der Absprache nicht so geklappt und es war noch einiges übrig.

 

10. Das Geschnetzelte ist verarbeitet und im Eis, die Spülmaschine läuft und es wird zum dritten und letzten Mal an diesen Tag gespült, und zwar alles das, was nicht mehr in die Maschine passte.

11. Um 20:15h als die Nachrichten vorbei sind gehen wir noch spazieren und entdecken dieses goldige Käferchen am Wegesrand.


12. Auf dem Heimweg geht schon die Sonne unter, ich logge mich noch kurz in die Firma ein und schaue nach, ob das mit dem Homeoffice am Montag klappt, dann lege ich die Füße hoch und denke morgen ist auch noch ein Tag.

Liebe Grüße
Manu

P.S.: Jetzt aber mal flott den Beitrag zu Draussen nur Kännchen verlinkt.
Und das war im Mai 2022, Mai 2021 und im Mai 2020 los!

Samstag, 11. Mai 2024

Freitagsblümchen 19/2024 und die April Bücher 2024

Meine Freitagsblümchen kommen vom Feiertagsspaziergang am Donnerstag und sehen auch heute noch recht hübsch aus, wenn auch das eine oder andere Blütenblatt gefallen ist.

 

Als Deko gab es noch ein selbstgegossene Restkerze und zwei Holz Herzchen. Das weiße Herz hat die Tochter vor Jahren gemacht und es darf immer mal wieder mit aufs Tablett.


Und so sah das Sträußchen für den Papa am Donnerstag aus. 💕

Und bei der Gartenarbeit am Freitag sind dann noch diese Blümchen übriggeblieben. 

 

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Ich muss noch mein Jahresprojekt und die gelesenen Bücher vom April zeigen, also beginne ich heute mal mit den April-Büchern. Und um es nochmals zu verdeutlichen, das sind hier keine Rezensionen, ich gebe nur die Texte der Bücher und eine Kurzbewertung ab, Rezensionen gibt es unter dem entsprechenden Label rechts zu lesen. 

Begonnen habe ich mit dem Buch "Ein Jahr hinterm Deich" von Katja Haase. Ich habe das Buch gesehen und war sofort in das Cover verliebt und als ich dann noch den Klapptext gelesen habe, war klar, dass es mitdarf.

 

So steht es auf dem Einband: Nach überstandener Krankheit zieht Elli Markwort mit Anfang fünfzig zurück an die Nordseeküste. Doch mit dem Idyll ihrer Kindheit hat Katharinensiel nicht mehr viel gemein: Der unendliche Himmel über Ostfriesland ist grau, durch das Häuschen hinterm Deich zieht der Wind- und dann sind da noch die bockigen Schafe ihrer betagten Vermieterin Käthe Reents, um die sich Elli kümmern soll. erst als sie sich der örtlichen Selbsthilfegruppe anschließt, bessert sich ihre Stimmung. Mit der patenten Taalke, Vogelfreund Bern und dem schrulligen Gruppenleiter Onno hat sich hier eine bunte Truppe ostfriesischer Urgesteine versammelt. Wenn da nur nicht der missmutige, leider sehr attraktive Tierarzt Ahrend wäre, der so gar nichts für Großstädterin Elli übrigzuhaben scheint ...  
Ein kleiner Wohlfühlroman. ★★★★★

Danach ging es mit dem Buch "Mein Wunsch für dich" von Michelle Adams weiter.

Und so lautet der Klapptext: Den ganzen Tag zusammen im Bett verbringen. Sekt zum Frühstück trinken. Gemeinsam eine Familie gründen. Sich die größten Geheimnisse anvertrauen. Tom und Elisabeth hatten so viel vor. und dann riss ein tragischer Vorfall das junge Paar auseinander. Seit fünfzig Jahren haben sie sich nicht mehr gesehen. Doch vergessen haben sie einander nie... Zum Zeichen seiner Liebe legt Tom jedes Jahr, am Jahrestag ihres ersten Kusses, einen blauen Krokus und einen Brief auf Elisabeths Veranda. doch als Elisabeth ausgerechnet am fünfzigsten Jahrestag keine Nachricht von Tom erhält, beschließt sie, sich endlich auf die Suche zu begeben - nach Tom, nach dem Schatten der Vergangenheit und nach ihrer letzten Chance, sich die gemeinsamen Wünsche doch noch zu erfüllen. Denn auch wenn ihnen nicht mehr viel Zeit bleibt: Für die große Liebe ist es nie zu spät.
Ein schönes, aber auch trauriges Buch, das einem die Endlichkeit bewusst macht. ★★★★☆

Das Buch "Frühling im Kirschblüten Café" von Heidi Swan war eins dieser günstigen Bücher aus dem Lieblingsbuchladen und ich wurde nicht enttäuscht.

Darum geht es in dem Buch aus dem Jahr 2018: Lizzie Dixon steht vor einem Scherbenhaufen, als sie von ihrem Freund anstelle des langersehnten Heiratsantrags den Laufpass bekommt. Sie kehrt zurück in ihre Heimatstadt und schlüpft bei ihrer besten Freundin Jemma unter, die gerade das alte Café am Marktplatz gekauft hat. Die Renovierung des kleinen Ladens weckt wunderbare Erinnerungen, und so erfüllen die Freundinnen sich einen lang gehegten Traum: Lizzie wird Teilhaberin und bietet im Café Nähkurse an. Doch kann sie ihr altes Leben wirklich hinter sich lassen? Und dann ist da noch Ben, der sie zu Schulzeiten nie eines Blickes gewürdigt hat. Als sie gezwungenermaßen zu Mitbewohnern werden, kribbelt es erneut in Lizzies Bauch ...
Café und Stoff - kann ja nur ein toller Roman werden und danach gings gleich mal an die Nähmaschine. ★★★★★
 
Ich durfte das neue Buch: Neue Träume am Strand" von Susanne Oswald lesen, dass ich hier bereits vorgestellt habe ...
 
 
 
... und dann kam ein weiteres Rezensionsexemplar ins Haus geflogen, das ich allerdings erst nächsten Monat vorstellen darf. Ich steckte die Nase in zwei Stadtführer und begann mit einem weiteren Buch, das noch nicht ganz fertig gelesen wurde...

Somit wurden eigentlich nur 4 Bücher gelesen plus eine weiteres Rezensionsexemplar, das erst nächsten Monat zählt. Drei waren vom SuB, eins ein Rezensionsexemplar und somit habe ich immer noch eins mehr auf dem Stapel als zum Jahresbeginn. Aber nächsten Monat wendet sich das Blatt und ich kann stolz berichten: An den letzten zwei Mängelexemplar Kisten bin ich so vorbeigekommen! ;-)

Liebe Grüße
Manu
 
P.S.: Und nun ganz schnell zu Astrids Freitagsblümchen, denn morgen ist hier das Haus voll und ich muss noch etwas vorbereiten. 

Donnerstag, 9. Mai 2024

Der Vatertag und ein paar Bilder von Köln

Ein Hoch auf alle "Papas" dieser Welt, denen hiermit herzlich gratuliert wird. Hier gibt es natürlich den besten Papa von allen und der hat heute eine ganz spezielle Kaffeetasse zur Kaffeerunde bekommen. Kaffeenachschub hat er gestern auch geordert, es läuft also an der Kaffeefront. 


Wir waren eine Runde an der frischen Luft und danach habe ich es mir mit einer kleinen Handarbeit gemütlich gemacht, ich wollte da mal was Neues ausprobieren, auch hier läuft es ganz gut.

Im Jahresbingo gibt es dafür ein weiteres Kreuzchen bei "Am Brücken- oder Feiertag werkeln" und ich darf zum sechsten Mal "Bingo" rufen, auch hier läuft es recht gut, denn die nächsten drei Kreuzchen sind auch schon in Arbeit - und nichts davon wird extra fürs Bingo gemacht!

Und nun gibt es ein paar Köln Fotos, da lief es leider nicht ganz so gut. Das begann damit, dass ich mir zwei Tage zuvor den mittleren Zehen an den Schrank angeschlagen habe, und zwar so heftig, dass der Nagel halb weg hing. Hatte zur Folge, dass ich mit dem Zeh in genau einen Soft-Turnschuh passte und das Gehen nicht ganz so bequem war. Aber nach den Verspätungen und Ausfällen der Züge kamen wir dann am Donnerstag gegen 14:00h in unserem schönen Hotel in Köln an und zwar bei strahlendem Sonnenschein.


Also Köfferchen abgestellt und erstmal den imposanten Kölner Dom bestaunt. Nachdem es sehr warm war, ging es hinein ins Kühle und wir bestaunten die Größe, die vielen bunten Fenster, die Orgel und vieles mehr. Ganz ehrlich ich fand in so bewundernswert und auch die Masse an Besuchern, dass ich ganz vergessen habe Fotos zu machen. Ups!
 

Nach dem Besuch zog es am Himmel zusammen und wir machten uns schnell auf den Weg zur Hohenzollernbrücke, damit wir die noch im Sonnenschein zu sehen bekamen. Vorbei ging es am Heinzelmännchen Brunnen. Und als wir dann so am Rheinufer ankamen, ging der Regen auch schon los und zwar nicht wenig.

 
Somit standen wir dann statt auf unter der bekannten Brücke und warteten ab bis der Regen nachließ um uns dann auf den Rückweg zum Hotel zu machen. Da schüttete es dann auch so richtig los und hörte auch bis in die Nacht nicht mehr auf.
 
 
 
Am anderen Tag warteten wir den Regen etwas ab und dann ging es zu Time Ride, wo wir im alten Lichtspielhaus mit einer kölschen Wochenschau auf das Jahr 1926 eingestimmt wurden. Wir trafen die Hutmacherin Tessa Riedschneider in ihrem tollen Hut Laden ...

 
... und setzten uns dann in die alte Kölner Straßenbahn, um zur Virtual Reality Bahnfahrt in die Kölner Altstadt aufzubrechen. Solche Zeitreisen liebe ich sehr, vor allem wenn sie sich so echt anfühlen und man wie hier noch den Fahrtwind zu spüren bekommt.
 

 
Nach den 45 Minuten im Trockenen ging es dann wieder hinaus in den Regen und die Kälte (ich hätte eine wärmere Jacke gebrauchen können) und wir bestaunten manch altes Gebäude, das uns von der Fahrt her bekannt vorkam. Dann ging es noch mal zur Hohenzollernbrücke, wo wir wie viele anderen diese Masse an Schlössern bestaunten.     


Ich habe gerade nachgelesen, dass es so an die 40.000 Schlösser sind, mir kamen das deutlich mehr vor. Die Brücke überquerten wir etwas über die Hälfte, denn dann kam der Regen quer. Noch ein kurzes Foto von den Kranhäusern und dann ging es hoch zur Philharmonie, wo gerade der Heinrich-Böll-Platz wegen Proben gesperrt war. Hatte ich zuvor schon gelesen und fand es lustig, die die nach uns kamen (ohne Schirm) nicht so. 
 
 
 
Dann ging es die Einkaufsstraße entlang und immer mal wieder in ein Lädchen zum Aufwärmen. Um irgendwann gegen 16:00h dann mit einem Hop on Hop off Bus eine Stadtrundfahrt zu machen. Das tat dem Zehen gut und uns wurde wieder etwas wärmer. Statt zu Fuß haben wir dann halt vieles aus dem Bus gesehen.

 
Am Abend hatte der Regen aufgehört und so ging es nochmal ans Rheinufer, wo wir mit dieser schönen Aussicht belohnt wurden.

 
Tja, von Köln bei Nacht könnte ich Euch jetzt jede Menge Bilder zeigen, so schön! 
 
 
Aber nach 25.000 Schritten war dann der Tag zu Ende und mein Fuß durfte sich erholen. 
 
 

Am anderen Tag durften wir die Koffer noch im Hotel lassen und bei etwas besserem Wetter ging es nochmals in die Stadt. Die Idee mit dem Duftmuseum hatten viele andere auch und so zeigte es zwar noch freie Tickets an, aber es gab keine mehr, weshalb wir es wie die Maus machten und einfach noch etwas durch die Stadt flaniert sind, um dann am frühen Nachmittag den Heimweg anzutreten.
 
 
Schön war es und vom Dom bin ich echt beeindruckt. Gestern bin ich übrigens vor dem Ulmer Münster gestanden, dass ja auch sehr groß ist und sogar 4m höher als der Dom. Aber der Dom war irgendwie imposanter, vielleicht weil er von so vielen Menschen umgeben war, während mir in Ulm der Platz so weitläufig vor kommt??? 
 
Habt noch einen schönen Feiertag,
 
Liebe Grüße
Manu

P.S.: Unser Köln Besuch verlinke ich noch zu Nicoles Suche nach dem magischen Mai und zum Jahresbingo von Anni.