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Nachdem ich das Buch "Fäden des Glücks" von Marit Warncke ausgelesen habe und gleichzeitig das neue Hochbeet bestellt wurde, war klar, ich muss an die Nähmaschine und den Garten etwas verschönern.
Aber erstmal zum Buch, so lautet der Klapptext: Zeit zum Nähen hat Karla schon lange nicht mehr: Ihr trister Job in der Unternehmensberatung frisst sämtliche Zeit. Doch als ihr unerwartet gekündigt wird, erinnert sie sich an das alte Gutshaus ihrer Familie, das langsam, aber sicher zerfällt, weil es schon lange keine Liebe mehr erhielt. Ähnlich wie Karla selbst. Kurzerhand reist sie ins beschauliche Lüttenbü. Karla rechnet bei der Renovierung mit allem: Rohrbrüchen, verwilderten Ländereien, jedoch nicht damit, auf Rasmus zu treffen, der ihr vor dreizehn Jahren das Herz brach. Doch dass gerade er ihr mit dem Haus helfen will, lässt Karlas Herz auf mehrere Arten stolpern.
Ein tolles Buch, dass endlich wieder meine Lust am Nähen geweckt hat. Ich bin mit Karla zusammen in das alte Gutshaus nach Lüttenbü gereist, um das geerbte Haus auf Vordermann zu bringen und meistbietend zu verkaufen, damit die Forderung vom Finanzamt beglichen werden kann. Dort angekommen erwartete Karla zwischen all den alten Möbeln und einem Rohrbruch auch ihre alte Nähmaschine, mit der sie früher jede freie Stunde verbrachte und allerlei Dinge nähte. Ihre Gedanken glitten in die Vergangenheit, an das Haus und die Umbauten mir ihren Eltern als der Vater noch lebte, an die Nachbarstochter, mit der sie früher jeden Sommer zusammen abhing und an deren Bruder Rasmus - ihrer erste große Liebe. Das Alles zusammen ergibt eine wunderbare Geschichte.
Im Buch wird der Charme des alten Gutshauses richtig schön beschrieben, die Renovierungsarbeiten und die lieben Menschen von denen Karla umgeben ist. Für mich war die Liebe zum Norden und zum Nähen das i-Tüpfelchen, das das Buch so besonders gemacht hat und somit war es in einem Ruck durchgelesen.
Herzlichen Dank an den Harper Colins Verlag für das Rezensionsexemplar!
Wie Ihr sehen könnt, gibt es im Buch eine Anleitung zum Nähen von Kissenhüllen. Das hatte ich genug, aber es musste eine neue Wimpel Girlande her und so suchte ich im Vorrat erstmal nach passenden Stoffresten.
Für die unterschiedlichen Muster gibt es noch ein Kreuzchen im Jahresbingo.
































