Dienstag, 19. März 2019

Kosmetiktäschchen oder der Rest vom Steppstoff


Von der vor drei Wochen gezeigten Adventskalendertasche hatte ich noch etwas Stoff übrig und da er so blöd zum Nähen war dachte ich: " Gleich nochmal ran und dann ist es erledigt!"
Gesagt - getan. Ich hab das Täschchen zugeschnitten und sogar nochmals einen Rest vom gepunkteten Innenfutter aufgetan und somit schaut es innen nun aus wie in der Umhängetasche.


Wie ihr hier sehen könnt ist sie nicht gerade klein, es geht also auch ordentlich was rein. Ob ich das Täschchen für Kosmetik und Frauen Krimskrams benutze oder aber für was ganz anderes, weiß ich selber noch nicht. Ich habe dem Täschchen zwecks netterem Aussehen noch eine Häkelblume und ein Webbandrest aufgenäht und habe nun ein nettes Set zusammen. 


Hier schaut das Kosmetiktäschchen riesig aus, aber es verschwindet in der Umhängetasche und somit bleibt noch viel Platz für Sonstiges. Ich mag diese Täschchen ja gerne für Kugelschreiber, Kalender, Sonnenbrille, Kopfschmerztabletten usw. alles was Frau halt so in der Tasche hat, aber bei einem kurzen Stadtbesuch dann doch im Auto bleibt. Dann kann ich mit einem Griff alles im Auto lassen und mit leichtem Tascheninhalt losdüsen.

Ach ja ihr Lieben, die Ihr mit dem neuen Tuch gerechnet habt, das muss ich erstmal noch spannen und dann werde ich es zeigen. *g*

Liebe Grüße
Manu

P.S.: Verlinkt beim Creadienstag!

Sonntag, 17. März 2019

Wochenrückblick 11/2019


Eine richtige Aprilwoche haben wir hinter uns, einen Tag benötigte man die Sonnenbrille, dann wieder Schnee, Sturm und Regen - das Wetter ist sehr wechselhaft. Ansonsten verlief die Woche ziemlich gleichmäßig. Die Kids haben derweil noch Vorlesungsfrei und sind mal mehr mal weniger da, so dass es jeden Tag spannend ist wer zum Essen da ist.

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Gesehen: Bella Germania - was für ein schöner Dreiteller, ich mag diese Filme die in der Vergangenheit spielen sehr.

Gehört: Diese Woche hatte ich teilweise das Auto vom Mann und da läuft immer Radio, somit gab es keine CD.

Gelesen: Lesetechnisch gesehen war ich diese Woche wieder am Meer unterwegs: "Unser Haus am Meer" von Nele Jacobsen.


Und so steht es auf dem Umschlag: Statt politische Skandale zu recherchieren, wird die Reporterin Josefine von ihrem Chef nach Usedom verbannt. Sie soll einen Kapitän interviewen - den Autor eines Glücksratgebers. Der erweist sich als überraschend attraktiv, allein sein Bruder raubt Josefine mit seiner nordischen Dickfelligkeit den letzten Nerv. Dennoch beginnt sie schon bald die Schönheit der Ostseeküste für sich zu entdecken und kommt dabei einem Geheimnis um das alte Kapitänshaus der Brüder auf die Spur...

Ein nettes Buch zum Spazierenlesen aus dem Jahre 2016 habe ich da in meiner Bücherkiste gefunden und ich habe keine Ahnung mehr wie es ins Haus kam. So nach und nach komme ich nun zu den etwas älteren Bücher in der Kiste mal sehen was sich da noch so findet. *g*

Gemacht: Gestern das Auto gründlich von Krümeln und Sonstigem befreit. Etwas in meiner Stoffschnipselkiste gewühlt und ein paar Ideen geschmiedet für den Resteabbau.

Gewerkelt: Das Tuch fertig gestrickt, nun fehlt nur noch die Umrandung, auch an den Babyschühchen habe ich weitergestrickt - das geht nur am Tage weil das alles so Frimmelei ist. Dann habe ich Osterkarten gebastelt aus Teilen die auch schon lange in der Schublade schlummern und die Kartenkiste durchgeschaut. Ich könnte wahrscheinlich jeden Tag eine andere Karte schreiben, so viele sind darin, da muss ich mir auch mal was einfallen lassen.

Gelacht: Als die Tochter mir diesen Spruch vor las: "Eine Mutter zu ihrer Tochter: Wenn ich in dein Zimmer komme fühlt es sich wie bei einem Besuch von Ikea an, ich brauche nichts und komme mit 6 Tassen, drei Tellern und einem Handtuch wieder raus.!"


Gedacht: Ich habe auf den Ratschlag einer Kollegin gehört und mir vor längerer Zeit mal so einen teuren Abflussreiniger auf einer dieser Putzpartys gekauft und den wollten wir heute austesten. Oha, was da alles drauf stand, ich war mir nicht sicher ob die Duschwanne und der Abfluss nachher noch so ausschauen wie jetzt und deshalb dachte ich mir, dass das ja auch so gehen muss und habe mal das www durchsucht. Fazit: eine halbe Tasse Natron und eine halbe Tasse Essig und es blubberte nur noch so aus dem Abfluss. Nach 5 Minuten ordentlich heißes Wasser drauf und nun läuft alles wieder hurtig ab und nicht so langsam wie vorher.

Gewesen: Auf der Suche nach einer Ersatzstehlampe in diversen Möbelhäusern. Wir haben keine gefunden, denn entweder erfüllen sie nicht ihren Zweck oder sie sind einfach nur hässlich.

Gekauft: Irgendwann letzte Woche diesen goldigen Hasen, obwohl ich nichts Neues kaufen wollte.


Gebacken und gekocht: Diese Woche gab es mal wieder diese Spinattaschen und die Schokotorte von neulich. Die Schokotorte wurde dieses mal sehr hügelig, ich glaub' ich habe zu viel Backpulver erwischt. Seufz! Macht nichts, den unteren Boden habe ich eingefroren und den oberen "Berg" ausghöhlt mit Himbeeren (hab' ich immer im Gefrierschrank) und Sahne aufgefüllt und den Rest der Krümel wieder drüber. Das ganze sah dann so aus und schmeckte lecker:


Ich hatte allerdings noch jede menge Krümel übrig, so dass es auch noch einen Nachtisch mit Naturjoghurt, Früchten und Krümel gab und nun steht das Törtchen im Kühlschrank weil keiner mehr Lust auf Süßes hat. Mal sehen wenn der Sohn heimkommt....

Liebe Grüße
Manu

P.S.: Enthält mal wieder unbezahlte Werbung!

Freitag, 15. März 2019

Das schnelle Apfelkuchenrezept


Neulich wollte ich schnell den Apfelkuchen backen den es hier gefühlte 100 x im Jahr gibt und ich musste feststellen, dass es das Rezept noch nicht hier her geschafft hat, also will ich das heute mal schnell ändern.
Wie gesagt, der Kuchen ist so ein "mach ich schnell nebenher Kuchen", der oh wunder auch allen schmeckt und ganz ohne Fett auskommt. Und nun muss ich feststellen, dass ich fast keine Foto davon habe. Hier mal ein ziemlich Neues:



Versunkener Apfelkuchen

Zutaten:

200g Zucker
3 Eier
200g Mehl (ich misch' das auch mit Dinkelvollkornmehl)
3TL Backpulver
1 EL Wasser (oder etwas mehr)
1P. Vanillezucker
Äpfel je nach Größe 3-4 Stück

Hagelzucker und etwas Schokocouvertüre

So geht's: Aus Zucker, Eier, Mehl, Backpulver, Wasser und Vanillezucker einen Teig herstellen und in eine Springform geben. Dann die Äpfel waschen, achteln und anschließen etwas in den Teig drücken. Ich lege immer alle in Kreisform ziemlich dicht aneinander, aber das darf jeder machen wie er will.
Dann etwas Hagelzucker drüberstreuen zwecks Süße und ab damit für ca. 30 - 35 Minuten in den auf 200°C vorgeheizten Ofen.

Danach Auskühlen lassen und mit etwas Schokocouvertüre betröpfeln.

Kein besonderer, aber schnell hergestellter "die Äpfel-müssen-weg-Kuchen"


Ein Foto habe ich noch vom Sommer 2015 gefunden und dabei gedacht: "So ein Klecks Sahne peppt den Kuchen schon ziemlich auf!" *g*

Liebe Grüße
Manu

Dienstag, 12. März 2019

Geburtstagskarten


Das Frühjahr naht und somit viele Geburtstage. Und wie das so ist; es fehlt immer die passende Karte. Deshalb habe ich mit der neuen "Happy Birthday" Stanze gleich mal ein paar Karten im voraus gebastelt und bin nun für die nächsten Geburtstage gerüstet.


Ein paar Schriftzüge sind schon ausgestanzt in einer Schachtel. Diese können dann in null komma nichts auf die Geschenkeverpackung geklebt werden und somit gibt es ein stimmiges Geschenk.

Hier nochmal alle zusammen auf einen Blick:


Liebe Grüße
Manu

P.S.: Verlinkt bei Nicole und beim Creadienstag!

Sonntag, 10. März 2019

Wochenrückblick 10/2019


Heute pfeift und stürmt es vor der Türe, dass man manchmal richtig aufschreckt. Aber es kam bis jetzt keine Schneeflocke vom Himmel, ist auch etwas zu warm. Wir haben es uns im Haus gemütlich gemacht und jeder geht seinen Dingen nach. Zu den Mahlzeiten trifft man sich, ein Wochenende so richtig zum Entspannen.
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Gesehen: Diese Woche kam wieder Tonio und Julia im Fernsehen und darüber hab' ich mich sehr gefreut, denn ein Zweiteiler war ja nun eindeutig zu wenig.

Gehört: Revolverheld - muss mich etwas aufs Konzert vorbereiten, nicht dass ich die neuen Lieder nicht richtig kann. *g*

Gelesen: "Das geheime Glück" von Julie Cohen.


Zwei Tage dann war ich durch mit dem Buch - und hätte ich nicht arbeiten müssen, hätte ich die Nacht durchgelesen, denn ich wollte unbedingt hinter das Geheimnis kommen, das ich dann so nicht erwartet hätte. Super Buch und unbedingt empfehlenswert!

So steht es auf dem Umschlag:
Du bist mein Anfang und mein Ende und jeder Tag dazwischen. Es ist ein Morgen wie jeder andere als Robbie neben seiner schlafenden Frau Emily erwacht. Wie immer steht er vor ihr auf und kocht Kaffee. Doch an diesem Morgen schreibt er einen Brief und tut damit etwas, das Emily das Herz brechen wird. Robbie weiß: Er muss diesen Preis bezahlen, um ihre Liebe zu schützen. denn niemand darf erfahren welches Geheimnis Emily und er seit fünf Jahrzehnten hüten...

Gemacht: Mal nach den Pflanzen rund ums Haus geschaut und dabei die Christrose ins Hochbeet gepflanzt von der ich dachte sie sei nicht mehr zu retten. Aber es scheint als kommt doch noch ein Blüte.

Gewerkelt: Ich hab' am Tuch weitergestrickt. Eigentlich wäre es fertig, aber mir erschien es etwas zu kurz und somit stricke ich noch etwas weiter. An den Karotten weiter gehäkelt, bisschen an der Nähmaschine gesessen und begonnen diese Babyschühchen der Tochter in Blau nachzustricken und mir vorgenommen, dass ich nun endlich mal die Anleitung aufschreibe, damit ich nicht immer wieder mit zählen beginnen muss.


Gefreut: Ich hab' bei den Bärbels gewonnen und zwar diesen tollen Hasenbeutel von Bettina.


Ist der nicht putzig, ich bin ganz verliebt in ihn - und die Tochter auch. Und er brachte jede menge Süßkram mit, ich bin nun also für Ostern gerüstet. Danke, liebe Bettina, das war die pure Freude beim Auspacken und eine geniale Überraschung, denn ich hab' damit nicht gerechnet.


Geseufzt: Nun haben wir also auch die IP-Umstellung hinter uns und wie das so ist war auch hier der Wurm drin und wir hatten einen Tag lang kein Telefon und kein Internet - auch mal nett. Allerdings wollte ich dann nähen und die Vorlage war auf dem PC gespeichert. Seufz!

Gelacht: Hat die Tochter als sie im Bus dieses Gespräch belauscht hat: Kleineres Kind zum Mann gegenüber: "Weißt du wie meine Creme riecht?" Er: "Nein, wie denn?" Sie ganz verträumt: "Wie Regenbogen und Erdbeere!" Er: "Aha, und wie riecht das?" Sie streckt ihm die Hand entgegen: "Na so!"

Gebucht: Heute endlich mal den nächsten Escape-Room - ich freu' mich!

Gekauft:  Nach dem blöden Stanzendesaster von letzter Woche, habe ich jetzt drei Stanzen ordentlich im Handel bestellt und die kamen dann so schön eingepackt, ich war ganz hin und weg.


Und die Stanzen sind ein Traum. Im Wolleladen der großen Stadt war ich auch noch und habe Baumwollgarn gekauft, denn ich benötige eine 70er Tasche für August und da wäre doch so eine gehäkelte Granny Tasche in weiß/gelb/braun optimal, oder?

Gewesen: Im Wolleladen, mit der Tochter einen Nachmittag in der großen Stadt, da Zuhause das komplette Wohn- und Esszimmer belagert war. Zum ersten mal in einem richtigen Kostümladen auf der Suche nach einem 70er Kostüm. Mit dem Mann im schönen Café mit der herrlichen Seifenproduktion. Dort gab es eine Lavendel-Honig-Seife und leckeren Brombeer-Grießkuchen für mich. Und einen Gutschein für den nächsten Geburtstag.

 

Gegessen:  Diese Woche mussten die Äpfel und Karotten dringend aufgebraucht werden. Somit gab es zu Beginn der Woche "Apfelküchle" und heute den schnell gemachten Apfelkuchen wo das Rezept noch nachgereicht werden muss. Und als Sonntagsessen gab es Kalbsmedaillon mit Kartoffeln und Karotten. Das muss hier erwähnt werden, da es das nicht allzu oft gibt. *g*


Liebe Grüße
Manu

P.S.: Enthält mal wieder unbezahlte Werbung!

Freitag, 8. März 2019

Lachs-Gnocchi-Pfanne


So lecker und so schnell gekocht war das Sonntagsessen von vorletzter Woche, das es unbedingt hier auf den Blog muss, nicht dass das Rezept irgendwie in Vergessenheit gerät.


Lachs-Gnocchi-Pfanne

Zutaten:
750g Spitzkohl, ich habe nur ca. 450g genommen
4EL Öl
350 Gnocchi aus der Kühltheke
200g Sahne
200ml Brühe
Salz, Pfeffer
Zucker (habe ich vergessen)
1TL Zitronensaft
400g Stremellachs (war nur 250g und hat gereicht)
4EL körniger Senf (ich habe 1EL normalen Senf genommen)

Und so geht's: 
Den Spitzkohl putzen, Strunk entfernen, dann quer in fingerdicke Streifen schneiden und waschen.
Öl in der Pfanne erhitzen (war weniger als die 4EL) und die Gnocchi ca. 2-3 Min. darin goldbraun braten. Dann den Kohl dazugeben und weitere 3 Min. mitbraten. Sahne, Brühe dazugeben und mit Salz, Pfeffer, Zucker und Zitornensaft abschmecken.
Inzwischen den Stremellachs von der Haut befreien und einfach Stücke abzupfen. Senf in die Pfanne geben und einrühren, anschließend den Lachs darin erwärmen und nochmal nachwürzen.
Voila - schon fertig!

Das kann bestimmt auch mit Putenstreifen gekocht werden, muss ich mal ausprobieren.


Liebe Grüße
Manu

Donnerstag, 7. März 2019

Ein tolles Buch

Es gibt so schöne Bücher und da ich immer glücklich bin, wenn mal wieder Jemand ein tolles Buch vorstellt, werde ich das Heute auch mal wieder tun.


Der Himmel über unseren Träumen von Heidi Rehn ein Roman der vom Wiederaufbau und Neuanfang handelt.


So steht es auf dem Einband:
München in den frühen Fünfzigerjahren. Die junge Vera Cohn ist glücklich, als es ihr gelingt, eine Stelle in einem renommierten Architektenbüro zu ergattern. Endlich kann sie beweisen, was in ihr steckt, und die dunkle Vergangenheit hinter sich lassen. Als sie und ihr Kollege Arthur sich ineinander verlieben, scheint ihr Glück vollkommen, voller Elan schmieden die beiden Zukunftspläne. Doch Vera, die aus dem Exil zurückgekehrte Jüdin, kann nicht vergessen.
Die Vergangenheit steht zwischen ihnen - und die frage nach der Schuld, die Arthur und seine Familie womöglich auf sich geladen haben...


Ein toller Nachkriegsroman wo man beim Lesen richtig in die damalige Zeit zurückversetzt wird. Die Jahre nach dem Krieg in dem man sich manches zum ersten mal wieder leisten konnte, die liebevoll gestalteten Häppchen die auf keiner Party fehlen durften. Man wird an den Tanzstil von damals erinnert und auch den Kleidungstil von damals hatte ich beim Lesen wieder vor Augen. Aber es wird einem auch bewusst, dass man es als Frau im Berufsleben nicht unbedingt einfach hatte und schon gar nicht als Architektin in einem Männerberuf. Das Buch beschreibt das Leben einer willenstarken, jungen Frau die zu Kämpfen weiß und sich immer wieder einen Himmel über ihren Träumen aufbaut.

Ich fand das Buch toll und habe es mit Spannung gelesen. Ach ja, und da gibt es noch ein anderes das mich brennend interessieren würde: "Das Haus der schönen Dinge", mal sehen wenn ich es mir kaufen werde. *g*

Liebe Grüße
Manu

P.S.: Enthält mal wider unbezahlte Werbung, weil ich das Buch selber gekauft habe!