Donnerstag, 27. Februar 2025

Unser Samstagsausflug

Am vergangenen Samstag besuchten wir die Ausstellung der Titanic. Wir lösten ein Ticket und schon ging ich als die 16 Jahre alte Miss "Jean Gertrude Hippach" an Bord.

 
Ok, ganz so schnell ging es nicht, denn wir erfuhren erst wie es überhaupt zum Bau der Titanic und der beiden Schwesternschiffe Olympic und Britannic kam. Im Zeichenbüro von Harland & Wolff wurden hierzu tausende von Zeichnungen angefertigt. Und so sah das Schiffsmodel der Titanic dann aus.
 
 
 
Wir hörten und lasen einiges über den Bau, den Kapitän und auch über andere Menschen, die mit an Bord waren. Viele von Ihnen wären eigentlich gar nicht auf der Titanic gewesen, aber da war dieser Streik, ein Mangel an Kohle und somit wurden viele Personen einfach umgebucht ...
 

Und dann gingen wir am 10.04.1912 mit vielen anderen Passagieren im Hafen von Southampton an Bord der Titanic. Wir suchten unsere Kabine ...

 
... und waren überrascht, wie prunkvoll sie ausgestattet war. Aber klar, wir fuhren ja auch erster Klasse.



 
 ... in der dritten Klasse sah es da schon ganz anders aus.
 
 
 
Die Unterschiede der Klassen konnte man am Geschirr, an der Ausstattung der Sanitätsecken und natürlich auch am Preis erkennen, was sehr interessant war. Wir bestiegen die große Freitreppe, die allen bekannt ist und wurden immer wieder an den Film erinnert.

 
Und dann kam die Nacht des 14. April 1912, die klar und bitterkalt war. Die Ausguckposten suchten ohne Ferngläser, die in der Hektik des Auslaufens vergessen wurden, das ruhige Meer ab. Plötzlich taucht eine dunkle Masse vor dem Bug auf und an die Kommandobrücke wird gemeldet: "Eisberg direkt voraus!" Und dann nahm das Unglück seinen Lauf ...
 


Wann die Menschen damals wohl begriffen in welch aussichtsloser Lage sie sich befanden? Warum so viele sich sträubten auf die Rettungsboote zu gehen? Viele Fragen gehen einem durch den Kopf und wenn man dann die Einzelschicksale so liest, war es oft einfach Zufall, dass diese Person an Bord der Titanic war.
 
In einem der letzten Räume wird gezeigt, wo die Titanic nun liegt und was es für ein ungeheurer Aufwand so ein Tauchgang nach unten ist. Was für Dinge inzwischen geborgen wurden und auch wie viel Zeit in etwa noch bleibt, bis das Meer die Titanic vollständig zersetzt hat.
 
 
 
Diese gestapelten Teller in einem Holzschrank des Schiffes haben mich besonders berührt. Der Schrank ist wohl mit samt seinen Tellern auf den Boden gesunken und lag da viele, viele Jahre bis vom Holz nichts mehr übrig war. Die Taucher fanden alle Teller genau so liegend im Sand. Ein Bild das mir wohl in Erinnerung bleiben wird. 

So wie die gesamte Ausstellung für die wir ca. 2 Stunden benötigten. Untermalt mit passender Musik, vielen, vielen Informationen und Fundstücken war es ein ganz besonderer Ausflug. 

 

Und am Ende der Ausstellung angekommen erfuhr man, ob man überlebt hatte. Ich (Miss Jean Gertrude Hippach) war zusammen mit meiner Mutter eine der wenigen die dieses Glück hatte. Alle anderen 19 Personen die mit mir an dem Abend vor der großen Tafel standen hatten dieses Glück nicht. 

Falls die Ausstellung demnächst in Eure Nähe kommt, kann ich sie Euch nur empfehlen.

Liebe Grüße
Manu

Dienstag, 25. Februar 2025

Fasnet 2025

Denke ich an die Fasnet, denke ich an meine Kindheit und "...hier fliegen gleich die Löcher aus dem Käse...". Sorry, das war nie so meins und auch dieses Jahr werden hier keine Löcher aus dem Käse fliegen, Fasching wird ohne mich stattfinden. 

 

Was ich allerdings immer ganz nett finde, ist, wenn die Fasching begeisterte Kollegin voller Vorfreude auf den Abend Berliner mitbringt und erzählt welches Kostüm sie sich dieses Jahr wieder ausgedacht hat, was der absolute Faschings-Hit ist und einfach voller Leidenschaft dabei ist.

Und weil der Mann Berliner auch sehr mag, habe ich uns da was zum Kaffee mitgebracht. 

 

Und wenn Ihr Euch nun fragt: "Was hängt denn da?" Ich habe da mal ein paar Clowns passend zur närrischen Jahreszeit an die Zweige gehängt. Und weil sie da schon eine ganze Weile hängen, bekommen sie heute endlich ihren Auftritt.

Drei Stück reichen für die paar Zweige, etwas Konfetti war noch im Locher und das war dann auch schon mein Beitrag zur Fasnet 2025.

Und wie haltet es Ihr so mit der närrischen Jahreszeit? Seid Ihr voll dabei?

 
Im Jahresbingo gibt es hierzu noch ein Kreuzchen bei: "Was hängt denn da?"
 
 
Liebe Grüße
Manu
 

Samstag, 22. Februar 2025

Freitagsblümchen 08/2025

Zu Beginn der Woche hatten wir richtig eisige Tage. Gegen Ende der Woche wurde es dann aber frühlingshaft warm und ich spürte Lust auf Farbe auf dem Tisch.  

Was eignet sich da besser als ein richtig knalliger Frühlingsgruß aus Narzissen?

Ganz schlicht und ohne Deko durfte das Gelb wirken, nur die gepunktete Kerze von letzter Woche steht noch auf dem Tisch, doch sie ist bald Geschichte und dann wird eine neue aus der Schublade geholt.

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Letzten Sonntag war es noch richtig kalt, aber eine kleine Sonntagmorgen Runde musste sein. Vorbei am Wildgehege, wo es recht ruhig war, denn schließlich gab es ja noch die Umleitung und somit kaum Besucher vom Tal. 


 
Es ging durch den Wald, wo Jemand seine Kastanien entsorgt hat ...


 
... zum Aussichtspunkt, denn der Blick nach unten auf den Stausee gehört immer dazu. 
 
 
 
Jemand hat seine Brille verloren, wie ärgerlich.
 
 
 
Und irgendwann kamen wir wieder von der anderen Seite am Wildgehege an. Dann war der Rundgang beendet und es gab nichts aufregendes mehr zu entdecken.
 



Zuhause habe ich es mir dann mit dem Buch: "Winterzauber in der kleinen Teestube", dem 5. und letzten Teil der Irland Reihe von Anne Labus gemütlich gemacht. Und im Laufe der Woche war es auch schon ausgelesen. Von mir aus dürfte die Reihe aber gern weiter gehen.
 

Das war nun mein letztes Winterbuch, das nächste Winterbuch lese ich dann erst wenn es wieder kälter wird. 😉
Hier ist nun der Schnee (fast) verschwunden. Aber für ein kleines Herz hat es noch gereicht und das lasse ich Euch nun mit lieben Grüßen hier.
 

Bis dann 
Manu
 
P.S.: Verlinkt zu Astrids Freitagsblümchen!

Donnerstag, 20. Februar 2025

Heute dreht es sich hier um Tee

Und das kam so: Zu Weihnachten habe ich von meinem Bruder ein Paket mit Tee zum selber Mischen bekommen und dann war ja noch der Vorsatz, dass ich meinen SuB um die ungeliebten oder nur angelesenen Bücher abbaue und da lag noch die Ronnefeldt Saga von Susanne Popp, ein tolles Gesamtpaket, oder?

 

Mit dem Band " Die Teehändlerin" beginnt die Trilogie rund um das Teehaus Ronnefeldt das im Jahre 1823 gegründet wurde. Es nahm mich mit auf die Geschäftsreise des Teehändlers Tobias der zu einer monatelagen Reise nach China aufbrach, währenddessen seine Frau Friederike zu Hause feststellte, dass der Prokurist, der den Teehandel weiter betrieb, nicht ganz so ehrlich war...

Das Buch hatte ich zweimal angelesen und immer wieder weggelegt, weil ich im Sommer keine langen Lesezeiten hatte und mir die vielen Personen im Buch zu viel und die Verknüpfungen zu kompliziert waren, aber gut, dass es eine zweite Chance bekommen hat.

  

Im Tee Paket enthalten waren drei verschiedene Arten von Roibush Tee (mein Lieblingstee), Apfelstücke, Orangen- und Mandarinenstücke, sowie Zimt und Zitronengras.

 

Ich habe mich für den normalen Roibush entschieden, etwas Zitronengras, viel Orange und etwas Zimt, den ich im Tee nur als kleinen Hauch mag.

 

Einen Teelöffel der Mischung gab ich dann ins Teesieb und goss ihn auf. Und während der hier zieht, kann ich Euch vom Band 2 " Der Weg der Teehändlerin" berichten mit dem wir uns dann ins Jahr 1853 begeben. 

Das Buch beginnt mit dem Tod von Friederikes Mann, die nun das Geschäft mit Hilfe eines Prokuristen alleine weiterführen muss. Es zeichnet sich ab, dass Ihr Sohn Carl den Teehandel übernehmen wird. Und um Erfahrungen zu sammeln, zieht dieser für eine Ausbildung erstmal nach Hamburg. Doch wird er zurückkommen und was für einen Weg gehen die anderen Kinder von Friederike?

 

Mittlerweile hat der Tee gezogen und ich habe den ersten Schluck davon genommen. Man merkt den Zimt heraus, aber zum Glück nicht ganz so stark wie vermutet, man kann ihn gut trinken - er schmeckt. 😍


Ich gebe noch ein, zwei Teelöffel Roibush hinzu und dann darf die Mischung auf den nächsten Tag warten. Mal sehen, wie sich das dann auf den Zimtgeschmack auswirken wird.
Den grünen Roibush werde ich dann später mal mit dem Zitronengras versuchen, die Mischung kann ich mir gut im Sommer vorstellen.
 

Im dritten Band: "Das Erbe der Teehändlerin" geht dann ein weiterer Ronnefeldt auf Weltreise, und zwar der Enkel Rolf. Es war spannend zu lesen, was es für verschiedene Teesorten gibt, wie in Indien und Ceylon angebaut wurde, wie das Teehaus Messmer die Wege kreuzt, wie man im Jahre 1889 gereist ist (für mich unvorstellbar wie lange man unterwegs war) und natürlich auch wie es mit der ganzen Familie Ronnefeldt weiter geht.

Fazit: Die Buch Reihe war super und unbedingt einen weiteren Leseanlauf wert, man taucht ein in die Vergangenheit und lernt sehr viel über die Geschichte des Tees. 

Und seit dem letzten Kneipenquiz weiß ich ja auch, dass die drei größten Teeanbaugebiete eben nicht Indien, China und Ceylon (Sri Lanka) sind, sondern dass Kenia auf Platz drei ist und Sri Lanka auf Platz vier, man lernt eben nie aus.

 

Vielleicht hat Euch mein Tee-Experiment gefallen und ihr erzählt mir, was ihr gern mischen würdet.

Liebe Grüße
Manu

Dienstag, 18. Februar 2025

Auf der Suche nach...

Heute gibt es hier gar nicht viel zu sehen, nur ein paar Herzen. 

 
Eigentlich war ich an der Schublade mit den Bändern, um ein grünes Filzband rauszunehmen, das aber wohl irgendwann verarbeitet wurde und nicht mehr da war. Als Alternative kam mir dann der Papierdraht unter. Kurz und gut, das Vorhaben ließ sich damit nicht umsetzten, aber aus Langeweile habe ich ein paar Herzen gedreht, die dann so aussahen.
 
 
 
Und so leer können sie dann auch nicht bleiben, also habe ich mal die Trockenblumen rausgesucht, etwas Spitze und die Herzen damit verziert.  


 
Ganz nett, was ich damit mache, weiß ich allerdings noch nicht so recht.

 
Vielleicht landen sie mal an Geschenken, oder ...
 
 
 
... so wie das kleine Herz irgendwo im Haus als Deko, wir werden sehen.
 
 
 
Hierfür gibt es erstmal ein weiteres Kreuz im Jahresbingo, und zwar bei: "Zweige oder Naturmaterial". 
 

Viele Grüße
Manu

Samstag, 15. Februar 2025

Freitagsblümchen 07/2025

Ich dachte ja wirklich man benötigt keine Handschuhe mehr, denn der Frühling war ja an manchen Tagen schon zu spüren.

 

Die Natur hatte andere Pläne und so kam Donnerstag der Winter zurück mit richtig schwerem Schnee wie man hier an den Zweigen erkennen kann.

 

Was solls, genießen wir die Stille und Ruhe, die der Schnee mit sich bringt und da ich aufgrund der Umleitung sowieso im Homeoffice war, war es mir auch egal.

 

Allerdings hatte ich dann auch keine Lust auf die große Stadt und somit gab es bis heute keine neuen Blumen auf dem Tisch, was ich etwas bedauerte. Aber heute brachte mir der Mann von seiner Einkaufstour diesen wunderschönen Strauß mit, da hat sich das Warten doch gelohnt. 😍

 

Ich mag das Kränzchen, das die Rosen, Nelken und das ganze Grünzeug umarmt sehr.

 
Und so bekommt er nun in Omas altem Krug seinen Platz auf dem Esstisch. 
 
 
 
Eine neue Stabkerze in passender Farbe habe ich auch aus dem Vorrat geholt ...
 
 
 
... und die darf nun die Woche über brennen. Sie war übrigens ein Geschenk an die Tochter, da sie aber seit dem Katzenzuwachs keine Kerzen mehr abbrennen kann, kam sie nun zu mir zurück. Und weil ich meist nur Dinge verschenke, die mir selber gefallen, freu' ich mich irgendwie darüber.


Diese Woche blieb der Aquarellkasten im Schrank, aber man kann aus allem das Beste machen und somit habe ich etwas im Schnee gemalt. Und weil die Handschuhe genau die Farbe haben, die Nicole diesen Monat sucht, verlinke ich sie gleich noch dort.
 

Liebe Grüße
Manu 

P.S.: Verlinkt zu Astrids Freitagsblümchen und zu Niwibo sucht... !