Sonntag, 17. September 2017

Wochenrückblick 36 und 37/2017


Nun ist auch die letzte Woche unseres Urlaubs zu Ende und es wird Zeit für einen Wochenrückblick. Eigentlich gibt es soviel zu erzählen und weil ich den Wochenrückblick letzte Woche ausfallen ließ, gibt es nun eine grobe Zusammenfassung.
Mir kam es vor als wären wir im Sommer losgefahren und im stürmischen Herbst zurück gekommen. So ganz ist das allerdings noch nicht zu begreifen, deshalb sieht es im Haus auch noch etwas sommerlich aus. Mit der Herbstdeko werde ich mich dann wohl in der kommenden Woche befassen.

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Gesehen: Wenn man eine Reise tut, dann kann man was erzählen...! Ich habe unheimlich viel gesehen u.a. das einzigste DHL-Boot. So würde ich auch gerne mal ein Päckchen bekommen. Leider sind die Voraussetzungen dafür sehr schlecht.


Gehört: Man sollte meinen, dass ich unheimlich viel Niederländisch gehört habe, aber ich denke es war mehr Englisch. Soviel, dass ich zeitweise in Englisch geträumt und dem Mann geantwortet habe.
Und da der Flughafen nicht allzu weit entfernt war, haben wir auch jede menge Flugzeuge gehört.

Gelesen: Nur zwei Bücher als wir weg waren, und zwar: "Die Landärztin" von Martina Bick ein Roman der mich so gar nicht gefesselt hat. Und dann noch "Brudermord" von Veronika Rusch. Was für ein toller Krimi und deshalb hier der Klapptext:
Die junge Malerin Ruth Imhofen wird beschuldigt, ihren Geliebten im Drogenrausch erschlagen zu haben. Auf Betreiben ihres politisch ambitionierten Bruders Johannes wird sie in eine psych. Anstalt eingesperrt.
24 Jahre später kommen einem jungen Arzt Zweifel an Ruths Schuld. Er sorgt dafür, dass sie aus der Klinik entlassen wird, und bestellt Rechtsanwältin Clara Niklas als Betreuerin. Kurz darauf wird Johannes I. ermordet, und sofort fällt der Verdacht auf Ruth. Clara stellt Nachforschungen an und deckt eine grausame Geschichte auf....
Bis zum Schluss war unklar wer der Täter war, ein richtig spannender Krimi - und es war der neunte Fall, also gibt es da noch acht andere... *g*


Gemacht: Tassen aussortiert, denn irgendwie wurden das im Laufe der Zeit immer mehr und einige wurden seit Jahren nicht mehr benutzt. Und als ich mich an die kleine Küche im Urlaub erinnerte, beschloss ich, dass hier auch so manches weg kann.


Gewohnt:  Total schön, direkt am Kanal.


Gewerkelt: Was soll ich sagen, ich habe mein Tuch fertig gestrickt - ganze zweimal! Und genauso oft wieder aufgerippelt, was mit 4 dünnen Fäden und der Zunahme nicht ganz so einfach war. Aber nun bin ich auf einem guten Weg, mit passendem Abschluss und passender Länge. (Es ist vollbracht, nur noch vernähen ist heute Abend angesagt).

Gefreut: Als diese Woche Jemand anrief, der auf der Suche nach Adressen von gemeinsamen Mitschülern der Grundschule war. Es wird ein Klassentreffen geplant, irgendwie schön und irgendwie seltsam nach soooo langer Zeit.

Gedacht: Als wir Jemand überraschend in der Einkaufsstraße trafen: "Vergehen sieben Jahre wirklich so schnell?Und was hat man sich nach sieben Jahren eigentlich zu sagen?"

Gelacht: Über viele seltsame Lädchen in Amsterdam. Kann man vom Entenverkauf leben? Und dann stand da noch, dass man nur mit Karte bezahlen kann.

 
Geärgert: Jetzt ist die Lieblingsjeans so dünn geworden, dass ich sie nicht mehr gefahrlos in der Öffentlichkeit anziehen kann. Seufz!

Gestöhnt: Beim zweiten mal aufrippeln vom blauen Tuch.

Gespürt: Endlich mal wieder das Meer und den Sand zwischen den Füßen.


Gekauft: Das waren die Mitbringsel aus Holland. Klammern und Wurstgarn aus dem ältesten und schönsten Bürstenladen in Haarlem. Natürlich Hagelslag für den Mann und Zimt für mich. Muscheln und viele Steine, Käsekräcker und Balsamico für den Sohn und für die Tochter ein dunkles T-Shirt mit goldenem Aufdruck aus dem Hardrock-Café in Amsterdam.


Gegessen: In Holland natürlich "Friet zonder". Die Holländer essen ihre Pommes mit allem möglichem, aber Ketchup, Curry und Zwiebel auf den Pommes geht bei mir gar nicht. Aber ich war trotzdem glücklich!

Gewesen: Zweimal in Amsterdam, was will man mehr, das war ein Ziel von diesem Urlaub.


Aber wir waren auch in anderen Städtchen wie Haarlem, Alkmaar, Wiijk an Zee, Uitgeest und natürlich am Strand.
Diese Woche waren wir in Tübingen, Waldenbuch und Stuttgart. Wir haben einige Museen besucht und viele Cafés, ich werde davon berichten.

Liebe Grüße
Manu

Kommentare:

  1. das hört sich nach einem tollen Urlaub in Amsterdam an. Das Tuch hast du ja auch bald geschafft und somit kannst du ganz neu zu Hause starten.
    Wünsche dir einen guten Wochenstart und lass den Urlaub noch etwas wirken.
    Lieber Gruss
    Heidi

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  2. Liebe Manu,
    da hattet ihr ja ein schönes Urlaubsdomizil so direkt am Kanal!
    Bin auch ganz erstaunt,wie man allein von Badeenten leben kann:)
    Der Einband von der "Landärztin" ist aber hübsch,schade,daß der Inhalt nicht so aufregend war...
    Nun komm gut im Alltag und Herbst an:)
    Ganz liebe Sonntagsgrüße von
    Kristin

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  3. Die bist ja super viel rumgekommen.
    Was für ein schöner Rückblick.....
    Tolle Bilder.
    Ganz liebe Grüße
    Jen

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  4. Liebe Manu,
    nach Holland möchte ich auch gerne mal reisen, war leider noch nie dort. Von uns aus ist der Süden doch einfach näher,...obwohl... tolle Bilder hast du gemacht. Die Unterkunft direkt am Kanal sieht sehr schön aus.
    Liebe Grüße, Petra

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  5. Da musste ich jetzt auch kichern wegen den Entchen und der Kartenzahlung. Was es alles gibt:-)
    Vor vielen Jahren war ich auch mal in Amsterdam. Es hat mir richtig gut gefallen und Deine Bilder sind so schön zum ansehen.
    glg Susanne

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  6. ...ein schöner erlebnisreicher Urlaub, liebe Manu,
    liegt nun hinter dir...komm nun gut in den Alltag und versuch, die Erholung ein bisschen zu erhalten...die Wohnung am Kanal ist klasse, die Füße im Sand hätte ich auch gerne mal wieder,

    liebe Grüße Birgitt

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  7. Einen schönen Urlaub habt ihr gehabt! Veronika Rusch kenne ich von einer Lesung, allerdings nicht ihre Krimis. Ich habe die Bücher unter den Pseudonymen "Franziska Weidinger" und "Fiona Blum" gelesen, an die Krimis werde ich mich demnächst wagen. Liebe Grüße, Christine

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  8. Wenn jemand eine Reise tut... Ja, da sagst Du was. Aber so schön!! Ich liebe es auch zu reisen, da bekommt man den Kopf immer so schön frei von allem... Dein Blogpost ist toll, dass hört sich nach schönen Tagen an ... UND auch der Buchtipp gefällt mir, ich liebe Krimis!
    Ich wünsche Dir eine schöne Woche.
    Liebe Grüße aus dem Norden, MAndy

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  9. ein weitergeleiteter Kommentar von meiner Mama:

    Liebe Manu,

    ich freue mich, daß Du Dich angesprochen fühlstest, als Leseratte. Ich denke oft an Dich wieviele Bücher Du im Jahr wegliest. Du hast so was von Recht, man kann niemands Geschmack und Gefühlswelt erahnen. Manchmal mag man etwas Älteres lesen, manchmal hat man Lust auf ferne Länder oder Abenteuer, wobei es bei mir keine Rolle spielt ob etwas nicht ganz zusammenpasst. Es ist alles eh nur erfunden, allen voran die Krimis, nicht so mein Ding. Es muß mir gefallen und ich muß Lust haben das Buch in die Hände zu nehmen, es soll mich schließlich in seinen Bann ziehen. Tut es das nicht, muß es leider gehen. Kürzlich hatte ich eine so kleine Schrift, daß es ein Grund war nicht weiter zu lesen. Es machte mir Mühe, da ich am 16.10. eine OP zwecks grauem Star erdulden muß. Gefällt mir natürlich garnicht, aber im Alter taucht ständig etwas anderes auf.
    Dein Urlaubsbericht und die Frage was man am Strand macht ist mir nicht neu. Fragte ich mich auch oft früher mal und kam zu dem Schluß nicht mehr hinzugehen. Die Kinder wurden größer und brauchten keinen Sand mehr und wir widmeten uns dann den Bergen zu und später den Fahrradtouren. Nix ist langweiliger als Strandgetue. Entschuldige bitte, wer Erholung suchen muß vom Alltagsstreß ist ausgenommen. Aber ob man die dann unbedingt am Strand finden kann ist fraglich? 🤷‍♀️
    Du fragtest ob ich die Sommertänzerin kenne? Ein klares Nein! Hab ich gegoggelt, gefällt mir sehr, kaufe ich wie Neu, 3.50 und 1.30 Porto, das mache ich, danke auch für den Tipp. Die Schneetänzerin hab ich erst vor ein paar Wochen gelesen, eine Trilogie, erster Band ein Gut in Ostpreussen, dann Weltkrieg mit Vertreibung vom Gut. Zweiter Band zu Hause in Bremen, dritter Band durch die Amerikaner wieder auf einer Farm in Amerika gelandet. Hat mir gefallen.
    Nun wünsche ich Dir ein gutes Wiedereingliedern in den Alltag, viel Lesefreude und wir schreiben uns wieder, wir zwei. Allerherzlichste Grüße laß ich Dir noch da und bleibe die Helga

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  10. Schön was Du schreibst.
    Ich freu mich, dass Du so einen tollen Urlaub hattest.
    ... meine Küche ist auch viel zu voll. Und es stimmt, im Urlaub geht es auch ohne das Vielzuviele ... es ist leichter, oder?
    liebe Grüsse
    freu mich schon auf den nächsten Post
    Elisabeth

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  11. Liebe Manu,
    den Laden mit den Enten kenne ich... da haben wir letztes Jahr auch alle vier davor gestanden und uns die Nase platt gedrückt. Wahnsinn die Auswahl, oder?
    Amsterdam ist immer eine Reise wert, aber ich denke, Meer und Strand waren auch nicht zu verachten.
    Dir einen schönen Abend, lieben Gruß
    Nicole

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  12. Ein ereignisreicher Urlaub, liebe Manu.
    Viel erlebt, viel gesehen, was will man mehr....klar Meer.
    Dort kann man sich super gut erholen und der Wind pustet einem mal den Kopf frei.

    Ich finde es auch immer erstaunlich, dass man im Urlaub mit so wenigen Dingen auskommt. Kann Dich sehr gut verstehen, dass Du nach dem Urlaub das große Aussortieren begonnen hast.

    Liebe Grüße

    Monika

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  13. Hallo liebe Manu,
    Sommer losgefahren und im Herbst zurück gekommen, genau so war ist mit unserem Borkum- Urlaub auch.
    Eigentlich doch schön, da hat man 2 in 1 ;o)
    Dein Wochenrückblick ist wieder so voll geraten, dass ich mich frage, ob deine Wochen vielleicht mehr als 7 Tage oder deine Tage mehr als 24 Stunden haben?! Ich bewundere deine Power!
    Jaaaa, die Tassen in der Küche. Mit dem Geschirr plane ich nach dem Auszug des Sohnes nun auch kurzen Prozess...
    Claudiagruß

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Danke für Deinen netten Kommentar!

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