Heute Nachmittag gab es zur Kaffeestunde den leckeren Kuchen, denn ich bei Bine gesehen habe und der Gestern gleich mal nachgebacken wurde. Allerdings nicht aus eigenen Himbeeren wie geplant, denn da hatte das Wetter andere Pläne, aber erstmal zu den Freitagsblümchen ...
... die diese Woche so aussahen und in der neuen Vase Platz nehmen durften.
Dazu gesellten sich die beiden Häuschen, die mich an den Hollandurlaub erinnern und die glaube ich auch noch nie hier zu sehen waren.
Ganz leicht kam die Vasenfüllung herüber, genauso wie sich die Zeit nach dem Urlaub anfüllen sollte.
Apropos Urlaub, der Sohn war innerhalb kürzester Zeit erneut in Italien und somit kamen weitere liebe Urlaubsgrüße hier an. Dankeschön! 😍
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Vor unserem Urlaub war ich noch im Lieblingsbuchladen, mit einem Gutschein von meinen Kindern in der Tasche, was irgendwie immer was Besonderes ist wenn man losgeht und sich ein Buch aussuchen darf. Es ist das Buch: "Du musst mich vergessen" von Rosie Walsh geworden.
So beginnt der Klapptext: 12 Jahre ist es her, dass sich Carrie und Johan in einer Sommernacht in Thailand das Jawort gaben. Und dass Männer den Strand stürmten und Johan verhafteten. Carrie hat ihn nie wiedergesehen: ihre große Liebe, mit der sie nur einen Abend verheiratet war, ...
Ich wollte wirklich nur kurz anlesen und dann in den Koffer packen ... Ich sollte mich besser kennen, es war innerhalb zwei Tage durchgelesen und durfte nicht mehr auf die Reise gehen. Ich habe es nun der Tochter gegeben, so kommt es wenigstens noch in die nächste Stadt. 😂
Und diese farbigen Buchschnitte, die man nun immer öfters sieht, sehen halt auch einfach toll aus, oder?
Und nun noch kurz zu dieser Woche, ich muss jetzt noch lachen, wenn ich daran denke, wie bunt, schön und chaotisch sie war.
Am Montag ging der Alltag los, ich war um 6:45 Uhr im Büro, weil es heiß war und ich einiges erledigen wollte, bevor die Kollegen eintrafen. War ein cooler Gedanke, leider war kein WLAN da. Gegen 8:30 Uhr war ich wieder auf dem Weg ins Homeoffice und der Arbeitstag konnte endlich beginnen. Am Nachmittag wollte ich noch zur Post, aber das Leben kam dazwischen. 😅
Am Dienstag hatten wir dann wieder WLAN, aber es erst ließen sich keine pdf öffnen, dann tat kein Drucker und danach die Schließanlage zum Archiv nicht, wo ich unbedingt hinmusste. Der abgehängte Strom am Wochenende hinterließ überall Spuren. Die Kollegen aus der IT waren nur noch zu bedauern und wir anderen auch. Der Mann wollte am Abend auf dem Weg zum Sport noch kurz bei der Post vorbei, da hatte diese bereits zu.
Der Mittwoch weckte mich mit einem Luftzug vom geöffneten Fenster, der sich in kürzester Zeit zum Sturm entwickelte. Dann folgten Blitze, Hagel und innerhalb kürzester Zeit Wasser, weil die Dachrinnen vom Hagel verstopft waren.
An Schlaf war nicht mehr zu denken, es wurde geputzt und dann ging es irgendwann später ins Büro und von dort zum Teamtag nach Tübingen. Der Hagel lag 2,5 Stunden später immer noch überall herum.
Auf der Fahrt dorthin, sah man dann das gesamte Chaos, da kann ich nur sagen, sind wir doch glimpflich davon gekommen. Und als ich am Abend nach Hause kam, hat der Mann schon fleißig Ordnung vor dem Haus gemacht, nun müssen nur noch die Fliegengitter ausgetauscht werden. Am Mittwoch hatte unsere Post nur am Morgen geöffnet, genauso wie die im Kurstädtchen.
Der Donnerstag im Homeoffice war ruhig, die Tochter kam in der Mittagspause vorbei und ich schickte sie los, als die ersten dunklen Wolken kamen. Dann kam der nächste Sturm die Bäume bogen sich und ich dachte nur, hoffentlich kommt sie gut an. Aber der Wind drehte und so blieben wir verschont, im Gegensatz zum Büro, denn da waren die Hagelkörner Golfball groß und die Autos der Kollegen hinüber.
Ich war am Abend noch Schwimmen, danach verschoben wir das Abendessen nach innen, weil der Himmel schon wieder sehr übel aussah. Dann krachte es auch schon wieder und die Regentonnen liefen über. Wir waren uns einig, dass das Aufräumen vom Vortag völlig unnötig war.
Am Freitag ging ich gut ausgerüstet mit wasserdichten Schuhen, Regenjacke und Regenschirm ins Büro, denn die Wetterprognose war nicht allzu gut und wir mussten um 11:30 Uhr zum Standesamt. Was soll ich sagen; die Prognose traf so nicht ein, es war unerträglich heiß/schwül und wir im Einheitslook mit schwarzem T-Shirt kamen schon auf dem langen Weg dahin ins Schwitzen. Eine Stunde in der prallen Sonne und dann wieder zurück - gut, dass ich dann Feierabend hatte. Und nach dem ich mehrfach versucht habe, die zwei Päckchen in dieser Woche zur Post zu bringen, gingen die dann am Freitag auch raus, da war der absolute Wurm drinn, wie in so vielem. Aber noch bin ich erholt und kann Lachen. 😊
Die Wetterprognose am Samstag war ganz gut am Morgen und später dann vereinzelt Gewitter. Ey, der erste Platschregen traf uns auf dem Weg zum Parkhaus und so gab es bereits um 14:00 Uhr den späten Nachmittagskaffee beim Bäcker, der auf dem Weg lag. Danach ging es mit dem Auto noch bei der Drogerie vorbei, es tropfte leicht, also mal kein Schirm mitgenommen. Was soll ich sagen, wir warteten fast 20 Minuten, bis wir nach dem Bezahlen wieder raus konnten. Der Hagel kam dieses Mal bei der Kollegin runter, die mit ihrem Hof nun ziemliche Einbusen hinnehmen müssen.
Als heute Morgen der Regen auf den Dachfenstern zu hören war, habe ich mich wieder umgedreht und beschlossen, dass wir heute einfach zu Hause bleiben. Mal sehen wie das Wetter nächste Woche so wird. 😉