-Buch Werbung-
Wenn die Sonnenblumen draußen leuchten erinnert mich das immer daran, dass der Herbst vor der Türe steht. Spätsommer und die Abende werden meist schon kühler, genau so wie es derzeit ist.
Diese Woche stand ein Besuch bei der besten Freundin an und da ich schon eine ganze Weile nicht mehr bei Ihr war, gab es eine Sonnenblume als Mitbringsel. Und wenn man schon im Blumenladen ist kann man ja nicht nur eine kaufen, oder?
Dazu gab es die erste Herbstdeko in Form von ein paar Kürbissen und fertig, denn auch wenn es hier gerade aufgeräumt ausschaut, am anderen Ende stapeln sich Bastelzeug und auch die ungeschriebenen Karten.
Aber es kommt bestimmt auch bald mal wieder anders.
---
Ich nehme Euch mal mit durch die letzten beiden Wochen, die ja nur so dahingaloppierten, manches Mal hatte ich Angst nicht mithalten zu können.
Da war am Montag ein kurzer Besuch beim Zahnarzt, um nochmal die Höhe der Krone zu überprüfen, weil ich ständig Rücken und Nackenschmerzen habe und nicht weiß woher das kommt.
Der Dienstag lief wider Erwarten sehr gut im Büro, so dass ich hochmotiviert am Abend noch das Fotoalbum von der Kreuzfahrt fertigstellte. Und am Mittwoch war dann endlich der langersehnte Friseurtermin. Keine Ahnung, wieso das immer so ist, aber drei Tage vor dem Termin sind die Haare immer viel zu lang.
Am Donnerstag war Wocheneinkauf angesagt, denn am Freitag war unser jährliches Straßenfest mit Grillen, somit musste der vorgezogen werden.
Dann kam der Freitag und der hatte dunkle Wolken und Nina Warnungen im Gepäck. Ich war im Homeoffice und habe vorsichtshalber alle Rollläden heruntergelassen, denn es wurde urplötzlich Nacht und man konnte nicht mehr ohne Licht arbeiten - und das direkt unterm Dachfenster. Den Platz verließ ich kurz darauf ziemlich erschrocken, noch schnell das Notebook weggeschoben und dann ging es so richtig los ...

Da waren die Hagelkörner noch rund und glatt, danach kamen die mit den scharfen Kanten mit einer Größe von 5 - 6 cm. Sagen wir mal so, das ging nicht ohne Schaden am Haus vonstatten. Jetzt schauen wir mal was die Versicherung sagt.
Mein Auto war zum Glück in der Garage, das vom Mann im Kurstädtchen im Freien und das geht schwer in Richtung Totalschaden, weil der Dachholm ziemlich eingeknickt ist. Auch hier heißt es abwarten - das Fest am Abend war trotzdem schön und wir kamen immer wieder auf das Thema Wetter zu sprechen.
Am Samstag waren wir in Stuttgart auf der Suche nach Brautschuhen und diversen anderen Dingen. Wir waren erfolgreich, hatten einen netten Tag mit Tochter und Sohn und sehr vielen Schritten. Sagen wir mal so, am Abend wollte ich keinen Schritt mehr machen und hab' mir total erschöpft das fertige Fotoalbum zusammen mit dem Mann angesehen, das wir da bereits abholen konnten.
Am Sonntag kam die Tochter zu Besuch, wir bastelten für die Hochzeit und so langsam ahne ich, weshalb andere ein Jahr vorher mit der Planung beginnen. 😂

Der Mann verwöhnte uns zur Kaffeezeit mit leckeren Waffeln, damit wir weiterhin motiviert an der Sache blieben und wir wurden auch fertig.
Am Montag war ich Fix und Foxi und habe mir am Nachmittag eine Auszeit mit Tee, einem Rest von Waffel und dem überaus spannenden Krimi genommen, schließlich wollte ich endlich wissen, wer denn nun der Täter war. Ey, da hättet ihr die Zeitung auch links liegen gelassen.
„Tod in heller Sommernacht“ ist der zweite Band von Lisa
Sarah Brandstäter in dem Leena Victor ermittelt. Für mich war es das erste Buch
und ich hatte nicht das Gefühl, dass mir etwas fehlt, weil ich den ersten Band
nicht gelesen habe.
Im Buch geht es um die Studentin Lisa, die nach einem Abend
mit Freunden von einem Auto mehrmals überfahren wird. Schnell stellt sich
heraus, dass es sich hierbei nicht um einen Unfall, sondern um pure Absicht
handelt.
Im Laufe der Ermittlungen gibt es für Leena Victor immer
mehr Ungereimtheiten und immer mehr Menschen geraten ins Visier. Manches Mal muss
man dabei gut aufpassen, doch irgendwie geben all diese kleinen Puzzleteile mit
der Zeit Sinn und fügen sich dann klar zusammen. Was herauskommt ist ein interessanter
und fesselnder Krimi, in dem man die Kommissarin und ihren Kollegen etwas näher
kennenlernt und daher bereits gespannt ist, was für ein nächster Fall da auf
die Beiden wartet. Ich kann den Krimi nur empfehlen, vielleicht der Beginn
einer großen Finnlandkrimi Reihe?
Kommen nun nach den vielen Schweden Krimis die Finnland Krimis? Ich bin gespannt.
Am Dienstag begann unser neuer Kollege und wir testeten alle zusammen das erste Mal die neue Kantine.
Am Mittwoch düste ich dann zur Freundin mit Sonnenblume im Gepäck, am Donnerstag war ich nochmals beim Optiker alles überprüfen und nun freu ich mich auf die neue Brille und bin guter Dinge, das dieses Mal alles passt. Mit Wartezeit waren da mal zack 2,5 Stunden vorbei, ich bummelte noch kurz durchs Städtchen und dann war auch dieser Tag vorbei. Am Freitag musste ich wieder ins Büro, wir waren in der Kantine essen und so konnte ich dann am frühen Nachmittag noch kurz ins Outlet. Zuhause wartete bereits der Mann mit einem Kaffee. Dann wuselte ich noch durchs Haus, genauso am Samstag, denn das hatte es mal wieder dringend nötig. Am Samstag trafen wie uns am späten Nachmittag noch mit der Tochter und erledigten noch ein paar Einkäufe zu Fuß, so dass wir zumindest etwas Bewegung bekamen. Zuhause wurde noch ein leckerer Salat gemacht, etwas Herbst zog in die Räume und abends gegen 23:00 Uhr habe ich noch schnell einen Kuchen gebacken, ...

... von dem ich heute Morgen noch vier Stückchen bei den Eltern vorbeigebracht habe. Was soll ich sagen, die Woche war viel zu schnell um und ich freu' mich nun auch noch auf den ersten Pflaumenkuchen in diesem Spätsommer! Auch wenn er etwas braun geworden ist und der Rand alles andere als perfekt ausschaut - es war einfach viel zu spät gestern Abend!
Liebe Grüße
Manu