Samstag, 11. Juli 2026

Freitagsblümchen 28/2026

-Buch Werbung-

Das echte Leben hat mich in letzter Zeit ziemlich gefordert, so dass nicht allzu viel Zeit für den Blog war. Dann kamen drei Wochen Urlaub und heute, an meinem vorletzten Urlaubstag, will ich mich mal wieder melden. Und da kommt dieser sommerliche Strauß doch wie gelegen.

 
Als ich der Nachbarin fürs Blumengießen einen Gutschein vom Gartencenter besorgte, stand er in einem Kübel und lachte mich sofort an, so dass der Mann meinte: "Der gehört dann wohl Dir!"  
 
 
Wie recht er doch hatte, und wie gut er ins Wohnzimmer passt. 😍

Vom Urlaub werde ich noch etwas berichten, wenn es auch keine allzu spannende Reise war, sondern einfach eine Auszeit zum Entspannen. Keine 24 Stunden zuhause hieß es schon wieder "Party" ein runder Geburtstag stand an und so machten wir uns auf den Weg zu einem alten Bauernhof, wo alle Platz im Garten hatten. Schön war's und das Wetter hat auch mitgespielt. Unser Geburtstagsgeschenk stand unter dem Motto "Bier (aus Belgien), Musik (Liederbuch, denn er spielt Gitarre) und was zum Essen (ein Gutschein)". Und was war ich froh, dass ich einen Plotter hatte, denn es musste noch ganz schnell alles verpackt werden. 

Während dem Urlaub kam liebe Post hier an, ganz lieben Dank an Melitta für den herrlichen Lavendel Duft und den Balsam, ...

  

... Lene für die lieben Erdbeer-Grüße ... 

 

... und Nicole für die überraschenden Grüße aus dem Himbeer-Garten. Es wird Zeit, dass auch im meine Karten hervorhole, gebastelt sind sie schon. 

 

Kurz vor dem Urlaub habe ich das Buch "Falls Jemand fragt, wer wir waren" von Eva Kranenburg gelesen, das mich nicht so vom Hocker gerissen hat, aber irgendwie trotzdem noch lange im Kopf blieb. So lautet der Klapptext: 

Eine große Freundschaft.
Ein Land in Aufruhr.
Eine Suche, die alles verändert.
 
 
 
Als Rena spurlos verschwindet, macht sich ihre beste Freundin Tilla auf die Suche nach ihr. Doch schnell merkt sie: Nichts von dem, was Rena über sich erzählt hat, ist wahr. Die Verkäuferin, die angeblich Renas Mutter ist, hat gar keine Kinder. Das Haus an der Adresse, die ihre Freundin ihr genannt hat? Eine ausgebombte Ruine.
Je verzweifelter Tilla in ihrer Heimatstadt Halle nach Rena sucht, umso klarer treten die Abgründe hinter der inszenierten gesellschaftlichen Fassade der frühen 1950er Jahre hervor. Tilla muss sich entscheiden, wie weit sie gehen will - für die Wahrheit, für ihre Freundin, und für die Frage, woran sie wirklich glaubt. 

 

Mathilde, von allen Tilla genannt, trifft sich regelmäßig mit Ihrer Freundin Rena etwas außerhalb von Halle an ihrem „geheimen“ Platz, um zu reden und in der Saale zu baden. Eines Tages erscheint Rena nicht und Tilla macht sich auf die Suche nach ihr. Dabei stellt sie fest, dass das Haus in dem Rena angeblich wohnt, nur noch zur Hälfte steht und da kein Mensch wohnen kann. Auch Ihre Mutter ist nicht ihre Mutter, sondern nur eine Verkäuferin. Tilla stellt sich die Frage, wer Rena eigentlich war und was von dem, was sie ihr erzählte eigentlich stimmt. 
Im Buch erfährt man viel über die Anfänge der DDR, das Misstrauen, das unter den Menschen herrschte und der Angst vor der Stasi. 
Auch Tilla beginnt das bei Ihrer Suche immer mehr zu spüren und stellt sich die Frage, für wen ihr Vater eigentlich arbeitet und weshalb es Niemanden interessiert, was mit Rena geschehen ist. 
Mit dem Buch bin ich in den Alltag einer Jugendlichen in der jungen DDR eingetaucht und konnte mir etwas mehr Wissen aus der damaligen Zeit aneignen, denn das kam in der Schule bei uns irgendwie zu kurz. Ein Buch das nicht unbedingt spannend und mitreißend ist, aber dennoch Eindrücke hinterlässt, die noch etwas nachwirken und die Zeit in der ehemaligen DDR anschaulicher machen. 

Nach der Heimkehr habe ich mal wieder Sauerteig angesetzt und Brot gebacken ... 

 
... und trotz der Hitze waren wir auch ab und an unterwegs, wie z.B. am Freitag in Tübingen.  

 
Fürs erste denke ich, dass das reicht, ich werde nun mal noch eine kleine Runde durchs Bloggerland ziehen. 
 
Liebe Grüße
Manu
 
P.S.: Verlinkt bei den Freitagsblümchen!

10 Kommentare:

  1. Liebe Manu,
    zunächst möchte ich mich herzlich für deine lieben Glückwünsche und Karten bedanken, das hat mich sehr gefreut 😘
    Du hast deinen Urlaub genießen können und eine kleine Auszeit tut uns gut.
    Ganz liebe Sonntagsgrüße zu dir
    Christine 🌻

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  2. Da sind ja schöne Dinge zu sehen.
    Sonnenblumen habe ich mit meiner Tochter gestern auch geholt. Bei uns in der Nähe gibt es ein Feld zum Selberpflücken... :)
    LG Ilse (thera)

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  3. was für ein wunderschöner Strauß
    und schöne Karten hast du bekommen
    auch wenn das Buch nicht spannend war so scheint es doch interessant zu sein
    das untere Bild gefällt mir auch sehr gut
    liebe Grüße
    Rosi

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  4. Hallo Manu,
    was für ein schöner sommerlicher Strauß. Gefällt mir sehr. Die Sonnenblume strahlt mit der Sonne am Himmel um die Wette.
    So eine Auszeit tut immer gut. Auch ich hatte mir eine Auszeit gegönnt und konnte gut entspannen. Aber schnell hat einen der Alltag wieder.
    Liebe Grüße vom Niederrhein
    Tina

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  5. Interessante Boote und wunderschöne Blumen auf diesem letzten Foto.

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  6. Liebe Manu, Dein Strauss ist wunderschön und ich hoffe sehr, dass Dein Urlaub auch Erholung gebracht hat. Die Rückkehr in den Alltag danach hat immer so seine stressigen Momente. Das habe ich in der vergangenen Woche auch wieder mal verspürt.
    Vielen Dank für die Buchvorstellung - das ist nicht wirklich ein Thema für mich. Ich bin ja ein Kind der DDR, habe auch so meine Erfahrungen machen müssen, z.b. das ich kein Abi machen und nicht studieren durfte, weil mein Vater evangelischer Pfarrer war, der auch im Visier der Stasi war, wie wir im Nachhinein erfuhren. Das ist inzwischen lange her, aber es hat uns halt geprägt...
    Ich wünsche Dir eine ganz schöne Woche und immer wieder mal ein Päuschen einlegen tut gut😘 Sei lieb gegrüßt von Lene

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  7. Das ist aber auch ein toller Strauß, gefällt mir sehr.

    Nana

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  8. Da hast Du viel erlebt in den letzten drei Wochen liebe Manu.
    Der Strauß ist wunderschön und belgisches Bier ist immer prima. Ich mag besonders das Kirschbier.
    Hier wird zur Zeit auch viel gelesen. Und tolle Sommerpost hast Du bekommen. Nun komm gut an im Alltag,
    lieben Gruß
    Nicole

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  9. Liebe Manu,

    einen schönen Sommerstrauß hast Du heute in der Vase und ich hoffe, der Urlaub wirkt noch ein wenig nach. Zur ehemaligen DDR habe ich so gar keine Verbindungen. Wir hatten keine Verwandtschaft dort und außer dass, was uns in der Schule vermittelt wurde kann ich dazu nichts beitragen.

    Liebe Grüße
    Burgi

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  10. Ein wunderschöner Strauß, liebe Manu! Sommer pur! Und du hast immer sehr nette Geschenkideen. Zu manchen runden Geburtstagen weiß man oft kaum, was man schenken könnte.
    Und hübsche Post hast du bekommen!
    Liebe Grüße
    Ingrid

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Danke für Deinen netten Kommentar!

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