-Buch Werbung-
Das echte Leben hat mich in letzter Zeit ziemlich gefordert, so dass nicht allzu viel Zeit für den Blog war. Dann kamen drei Wochen Urlaub und heute, an meinem vorletzten Urlaubstag, will ich mich mal wieder melden. Und da kommt dieser sommerliche Strauß doch wie gelegen.
Vom Urlaub werde ich noch etwas berichten, wenn es auch keine allzu spannende Reise war, sondern einfach eine Auszeit zum Entspannen. Keine 24 Stunden zuhause hieß es schon wieder "Party" ein runder Geburtstag stand an und so machten wir uns auf den Weg zu einem alten Bauernhof, wo alle Platz im Garten hatten. Schön war's und das Wetter hat auch mitgespielt. Unser Geburtstagsgeschenk stand unter dem Motto "Bier (aus Belgien), Musik (Liederbuch, denn er spielt Gitarre) und was zum Essen (ein Gutschein)". Und was war ich froh, dass ich einen Plotter hatte, denn es musste noch ganz schnell alles verpackt werden.
Während dem Urlaub kam liebe Post hier an, ganz lieben Dank an Melitta für den herrlichen Lavendel Duft und den Balsam, ...
... Lene für die lieben Erdbeer-Grüße ...
... und Nicole für die überraschenden Grüße aus dem Himbeer-Garten. Es wird Zeit, dass auch im meine Karten hervorhole, gebastelt sind sie schon.
Kurz vor dem Urlaub habe ich das Buch "Falls Jemand fragt, wer wir waren" von Eva Kranenburg gelesen, das mich nicht so vom Hocker gerissen hat, aber irgendwie trotzdem noch lange im Kopf blieb. So lautet der Klapptext:
Mathilde, von allen Tilla genannt, trifft sich regelmäßig mit Ihrer Freundin Rena etwas außerhalb von Halle an ihrem „geheimen“ Platz, um zu reden und in der Saale zu baden. Eines Tages erscheint Rena nicht und Tilla macht sich auf die Suche nach ihr. Dabei stellt sie fest, dass das Haus in dem Rena angeblich wohnt, nur noch zur Hälfte steht und da kein Mensch wohnen kann. Auch Ihre Mutter ist nicht ihre Mutter, sondern nur eine Verkäuferin. Tilla stellt sich die Frage, wer Rena eigentlich war und was von dem, was sie ihr erzählte eigentlich stimmt.
Im Buch erfährt man viel über die Anfänge der DDR, das Misstrauen, das unter den Menschen herrschte und der Angst vor der Stasi.
Auch Tilla beginnt das bei Ihrer Suche immer mehr zu spüren und stellt sich die Frage, für wen ihr Vater eigentlich arbeitet und weshalb es Niemanden interessiert, was mit Rena geschehen ist.
Mit dem Buch bin ich in den Alltag einer Jugendlichen in der jungen DDR eingetaucht und konnte mir etwas mehr Wissen aus der damaligen Zeit aneignen, denn das kam in der Schule bei uns irgendwie zu kurz. Ein Buch das nicht unbedingt spannend und mitreißend ist, aber dennoch Eindrücke hinterlässt, die noch etwas nachwirken und die Zeit in der ehemaligen DDR anschaulicher machen.
Nach der Heimkehr habe ich mal wieder Sauerteig angesetzt und Brot gebacken ...






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