Donnerstag, 28. Mai 2026

Buch oder Film?

-Buch-Werbung-

Würdet Ihr mich fragen: Kino oder Lesestunde? Würde ich zur Lesestunde tendieren, ich bin ja so überhaupt kein Kino-Liebhaber und schau' mir die Filme lieber zuhause an. Aber einmal im Jahr gehe ich immer mit Freunden ins alte Tonfilm-Theater -  und im April war es wieder so weit. 

Da wir uns noch von der Ausbildung her kennen, haben wir spontan noch ein paar weitere Kollegen aus der damaligen Firma mitgenommen. Und dann ging es zu Louis de Funes "Oscar" aus dem Jahr 1967, aber erst war noch etwas Werbung angesagt.

Statt der obligatorischen Kino-Wurst gab es dieses Mal schwäbische Maultaschen, es wurde wieder allen Persönlichkeiten mit runden Geburtstagen in diesem Jahr gedacht, so z.B. Peter Alexander. Der Film begann und wir mussten viel lachen. Ob man das heute nochmal so drehen könnte, ich glaub nicht, aber zu dem Ort passt es einfach und einmal im Jahr bin ich somit mit Freude im Kino. 

 

Aber lesen gefällt mir halt einfach auch sehr gut und so habe ich mich über das Rezensionsexemplar von Simone Veenstras Buch "Brombeer Blaue Tage" sehr gefreut und innerhalb kürzester Zeit durchgelesen. 

Die Landschaftsarchitektin Elisa erhält einen Anruf Ihres Vaters, mit dem sie wenig Kontakt hat, mit der Bitte auf sein Haus aufzupassen, da er für eine Untersuchung ins Krankenhaus muss. Ungern willigt sie ein und fällt aus allen Wolken, als sie das Haus ihre Großmutter ohne fließend Wasser und funktionierender Internet-Verbindung betritt. Dann ist da noch der Hund Aurel und die seltsame Nachbarschaft, am liebsten würde Elisa auf der Stelle umkehren. Doch sie fühlt sich verpflichtet, nach ihrem Vater zu sehen, der dann, aufgrund gesundheitlicher Probleme, doch etwas länger im Krankenhaus bleiben muss.

Nach und nach kommen sich Vater und Tochter näher. Als Elisa unter verwilderten Brombeersträuchern dann noch einige Gewächshäuser entdeckt fühlt sich das Leben dort gar nicht mal so schlecht an und sie kommt auf die Art mit der Natur in Berührung, wie sie es eigentlich möchte und nicht wie ihr Beruf es ihr vorgibt.

  

Ein Roman der leisen Art, der zum Nachdenken über die Eltern-Kind-Beziehung anregt und in dem die Natur eine große Rolle spielt. Das Buch kommt ganz ohne großes Drama aus, eine ruhige Geschichte mit vielen schönen Zeichnungen und Beschreibungen diverser Wildkräuter- und Pflanzen.

Ganz lieben Dank an den Rowohlt Verlag für das Buch, zu dem ich mir noch ein paar von den letzten Brombeeren aus dem Eisschrank gegönnt habe. Ob wir wohl dieses Jahr auch wieder so eine reiche Ernte bekommen werden?


Und weil es da noch ein Kreuzchen bei "Aus dem Buchregal" fehlt, geht der Beitrag auch noch zum Jahresbingo.

 

Liebe Grüße
Manu 
 
P.S.: Verlinkt beim Jahresbingo!

2 Kommentare:

  1. Das klingt nach einem lesens- und ansehenswerten Buch.
    Danke fürs vorstellen.
    LG
    Elke

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  2. Hallo Manu, ich musste gerade wirklich lachen, weil kein fließend Wasser und keine funktionierende Internetverbindung in einem Satz genannt werden. Fragt sich, was heutzutage für einige wirklich schlimmer ist :).
    Ich lese auch sehr gerne, vielleicht sollte ich auch mal Bücher vorstellen, die mir gefallen. Ins Kino gehe ich aber auch gerne, aber der Film muss das hergeben, also bildgewaltig sein. Da gibt es leider nicht mehr viel. Eine gute Story will ich nämlich auch noch :).
    Liebe Grüße
    Sandra

    AntwortenLöschen

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