Letzte Woche ging es bei bewölktem Himmel und warmem Sommerwetter, nach Bad Buchau Jemanden in der Rehaklinik besuchen. Passend zur Mittagszeit waren wir dort, gingen in einer Pizzeria Mittagessen und schlenderten dann zurück zur Klinik, weiter durch den Kurpark und dann Richtung Federsee.
Auf dem Weg dahin leuchtete das Grün der Wiesen richtig kräftig, das haben wir hier schon lange nicht mehr gesehen.
Wir machten uns an den Schautafeln etwas schlau und dann ...
... schlenderten wir schwatzend über den Steg. Hört sich gemütlich an, aber ich kann Euch sagen, es war richtig unangenehm schwül und drückend. Die Wasserflaschen wurden mehrmals gezückt.
Ich würde Euch jetzt gerne freundliche Bilder vom See zeigen, aber irgendwie schaut es nicht so klar aus wie 2020, als wir das letzte Mal hier waren. Sondern eher trostlos und trübe, man merkt den Wassermangel hier doch sehr.
In der Ferne hörte man es schon grollen, es sah nach Regen aus und so entschieden wir uns nicht mehr weiterzugehen, ...
... sondern den Rückweg anzutreten und lieber noch einen Besuch im Wackelwald zu machen.
Es fielen ein paar harmlose Tropfen als wir dort ankamen, aber irgendwie hat der Regen am Morgen ganze Arbeit geleistet, der gesamte Weg stand ein paar cm unter Wasser und so wurde aus dem Besuch, den sich die Tochter so sehr gewünscht hat, dieses Mal leider nichts. Schade!
Alles in allem war es trotzdem ein schöner Sonntagsausflug und als wir am Abend wieder Zuhause waren, konnte ich noch etwas im Buch "Die Glücksschneiderin" von Ulrike Sosnitza lesen.
Im Buch geht es um Clara und Sonja, die sich ihren Traum von einem eigenen Nähcafé in Würzburg erfüllen. Bei einem Flohmarkbesuch findet Clara ein Kleid aus den Zwanzigern, dass sie der Schneiderpuppe im Schaufenster anziehen möchte um so noch mehr Menschen auf ihr Nähcafé aufmerksam zu machen. Doch das Kleid stellt sich als Besitz ihres Ex Freundes heraus, der auf der Suche danach ist und somit beginnt das Gefühlschaos ...
Einer dieser Spazierleseromane fürs Herz. Besonders gefallen hat mir natürlich, dass er in einem Nähcafé spielt und so immer wieder auf die unterschiedlichen Nähprojekte eingegangen wird.
Liebe Grüße
Manu
Am Federsee waren wir auch schon spazieren. Bei wunderschönem Wetter blühten hunderte von Seerosen. Das war ein toller Anblick.
AntwortenLöschenHach, und wieder so ein Buch, bei dem es um ein Nähcafe geht.
Danke für den Tipp.
Liebe Grüße von
Heike
Liebe Manu,
AntwortenLöschenvon einem Wackelwald habe ich noch nie gehört. Klingt lustig.
Das Buch hätte mir sicher auch gefallen.
LG
Elke
Servus Manu, da schaut´s richtig grün und nass aus - herrlich.
AntwortenLöschenLG aus Wien
Ich liebe es ja, wenn man dunkle Wolken sieht und überhaupt alles irgendwie ein bisschen bedrohlich aussieht. Der Wassermangel ist furchtbar.
AntwortenLöschenNana
Da kommt das Grün zurück liebe Manu, ein wenig atmet die Natur wieder auf. Hier regnet es den ganzen Nachmittag, aber es ist kühl und grau.
AntwortenLöschenDas richtige Wetter für das Buch, das hört sich richtig interessant an.
Hab einen schönen Abend, liebe Gruß
Nicole
Liebe Manu,
AntwortenLöschenoh ja, es sieht schon ein bisschen trostlos aus (ich war auch mal dort) und der bedeckte Himmel hat sicher noch seinen Teil dazu beigetragen. Aber deine Fotos sind sehr schön. Schade, dass ihr den Wackelwald nicht besuchen konntet. - Die Glücksschneiderin, das hört sich super an!
Hab noch eine gute Woche!
Liebe Grüße
Ingrid