-Buch-Werbung-
Würdet Ihr mich fragen: Kino oder Lesestunde? Würde ich zur Lesestunde tendieren, ich bin ja so überhaupt kein Kino-Liebhaber und schau' mir die Filme lieber zuhause an. Aber einmal im Jahr gehe ich immer mit Freunden ins alte Tonfilm-Theater - und im April war es wieder so weit.
Da wir uns noch von der Ausbildung her kennen, haben wir spontan noch ein paar weitere Kollegen aus der damaligen Firma mitgenommen. Und dann ging es zu Louis de Funes "Oscar" aus dem Jahr 1967, aber erst war noch etwas Werbung angesagt.
Statt der obligatorischen Kino-Wurst gab es dieses Mal schwäbische Maultaschen, es wurde wieder allen Persönlichkeiten mit runden Geburtstagen in diesem Jahr gedacht, so z.B. Peter Alexander. Der Film begann und wir mussten viel lachen. Ob man das heute nochmal so drehen könnte, ich glaub nicht, aber zu dem Ort passt es einfach und einmal im Jahr bin ich somit mit Freude im Kino.
Die Landschaftsarchitektin Elisa erhält einen Anruf Ihres Vaters, mit dem sie wenig Kontakt hat, mit der Bitte auf sein Haus aufzupassen, da er für eine Untersuchung ins Krankenhaus muss. Ungern willigt sie ein und fällt aus allen Wolken, als sie das Haus ihre Großmutter ohne fließend Wasser und funktionierender Internet-Verbindung betritt. Dann ist da noch der Hund Aurel und die seltsame Nachbarschaft, am liebsten würde Elisa auf der Stelle umkehren. Doch sie fühlt sich verpflichtet, nach ihrem Vater zu sehen, der dann, aufgrund gesundheitlicher Probleme, doch etwas länger im Krankenhaus bleiben muss.
Nach und nach kommen sich Vater und Tochter näher. Als Elisa unter verwilderten Brombeersträuchern dann noch einige Gewächshäuser entdeckt fühlt sich das Leben dort gar nicht mal so schlecht an und sie kommt auf die Art mit der Natur in Berührung, wie sie es eigentlich möchte und nicht wie ihr Beruf es ihr vorgibt.
Ein Roman der leisen Art, der zum Nachdenken über die Eltern-Kind-Beziehung anregt und in dem die Natur eine große Rolle spielt. Das Buch kommt ganz ohne großes Drama aus, eine ruhige Geschichte mit vielen schönen Zeichnungen und Beschreibungen diverser Wildkräuter- und Pflanzen.
Ganz lieben Dank an den Rowohlt Verlag für das Buch, zu dem ich mir noch ein paar von den letzten Brombeeren aus dem Eisschrank gegönnt habe. Ob wir wohl dieses Jahr auch wieder so eine reiche Ernte bekommen werden?
Und weil es da noch ein Kreuzchen bei "Aus dem Buchregal" fehlt, geht der Beitrag auch noch zum Jahresbingo.







Das klingt nach einem lesens- und ansehenswerten Buch.
AntwortenLöschenDanke fürs vorstellen.
LG
Elke
Hallo Manu, ich musste gerade wirklich lachen, weil kein fließend Wasser und keine funktionierende Internetverbindung in einem Satz genannt werden. Fragt sich, was heutzutage für einige wirklich schlimmer ist :).
AntwortenLöschenIch lese auch sehr gerne, vielleicht sollte ich auch mal Bücher vorstellen, die mir gefallen. Ins Kino gehe ich aber auch gerne, aber der Film muss das hergeben, also bildgewaltig sein. Da gibt es leider nicht mehr viel. Eine gute Story will ich nämlich auch noch :).
Liebe Grüße
Sandra
Liebe Manu,
AntwortenLöschenFilm oder Buch? Ich muss gestehen, leider beides nicht. Im Kino war ich zuletzt irgendwann in den 80-ern (Es war einmal in Amerika) und fand den Film elendig lang. Ein Buch habe ich auch schon jahrelang nicht mehr gelesen, Zeitschriften werden auch nur durchgeblättert. Ich bin einfach wenn Entspannung der Mediathek-Gucker. Dabei kann ich stricken oder häkeln. Die Brombeeren nehme ich aber gerne zu Eis oder Joghurt.
Liebe Grüße
Burgi
Liebe Manu, ich ziehe das Lesen auch dem Kino vor. Aber es gab natürlich auch schon den einen oder anderen Film, der mich im Kino beeindruckt hat. Das Buch steht übrigens bereits auf meiner Wunschliste - hab es vor einigen Tagen im www. entdeckt.
AntwortenLöschenHerzlichen Glückwunsch zum ersten Bingo👏 - sei ganz lieb gegrüßt von Lene
Ich nehme beides liebe Manu, Kino und Bücher.
AntwortenLöschenAber Kino ist für mich auch eher etwas für die kühlere Jahreszeit, im Sommer ist mir die Zeit zu schade.
Das Buch hört sich prima an, dazu ein leckerer Pfannkuchen mit Brombeeren, lecker.
Dir einen schönen Abend, lieben GRuß
Nicole
Liebe Manu,
AntwortenLöschenso alte Filme zu schauen finde ich auch interessant - und alte Filme, die man im letzten Jahrtausend gesehen hat und toll fand, jetzt wieder zu sehen und zu bemerken, wie sich die Zeiten geändert haben erst recht.
Aber ins Kino gehe ich auch selten und entscheide mich meistens für ein Buch.
Deine Brombeeren schauen so lecker aus - kurz dachte ich, du erntest schon - aber da müssen wir noch etwas Geduld haben, denke ich.
Liebe Grüße
Nanni
Servus Manu,
AntwortenLöschenbevor mir im Kino die für meine heiklen Ohren unfassbare Lautstärke und das unbequeme Sitzen auf den Wecker geht, schau ich mir auf jeden Fall lieber daheim, auf der bequemen Couch liegend, einen Film an. Ich war einmal eine Leseratte - das war aber vor dem Zeitalter des Kartenbastelns! Seither gelesenen Bücher kann ich an einer Hand abzählen, im Moment liegt ein Buch über Banksy griffbereit auf der Couch. Liebe Grüße und Danke für deinen Kommentar, ich wünsche dir ein schönes Wochenende!
ELFi
Das scheint ein sehr gutes Buch zu sein liebe Manu, ich lese nicht so gern da mich die Enkel einnehmen. Im Moment sind sie noch im Urlaub und Oma passt auf die Kaninchen auf. Schnief
AntwortenLöschenEs ist sehr heiß bei uns und ich hoffe dass es bald eine Abkühlung gibt.
Ganz liebe Grüße zu dir
Christine
Ein interessanter Film und ein ebenso interessantes Buch. Es wäre schön, wenn junge Leute damit begännen, die Gärten ihrer älteren Eltern und Großeltern zu übernehmen, um diese schönen Gärten weiterhin zu pflegen und die Erinnerung an ihre Großeltern zu bewahren.
AntwortenLöschenIst das nicht Al Pacino auf dem Foto?
AntwortenLöschenNana
Liebe Manu,
AntwortenLöschenschönen Dank wieder eine Buchempfehlung von Dir. Brombeeren welch sinnliche, fruchtige Angelegenheit. Alles was mit Beeren endet ist auch gesund und überall einsetzbar, Joghurt, Kuchen und Nachspeisen. Bücher,
nur richtige gebundene Bücher liegen gut in der Hand,Taschenbücher meide ich, nur in Notfällen wenn es nicht anders geht, muß ich mich plagen. Mehr wie 400 Seiten tue ich mir gar nicht mehr an.
Ins Kino muß ich nicht gehen alle älteren Filme gibt es über die Mediathek dann zu Hause, ohne Parkplatzsuche. Nachts verlasse ich das Haus schon lange nicht mehr, unsichere Zeiten und alleine im Kino macht auch keinen Spaß.
Meine Spinalkanal OP hat mich zwar von den Schmerzen befreit, aber mit dem Gleichgewicht halten beim Laufen ist noch viel Übung nötig, darum bin ich noch häufig bei und mit Kerstin unterwegs.
Ich sende Dir liebste Grüße Helga mit Kerstin
Der Inhalt des vorgestellten Buches erinnert mich doch glatt ein bisschen an meinen jüngsten Besuch im ehemaligen Elternhaus, das der Bruder in ein Naturparadies umwandelt… Kino ist eine Leidenschaft seit Kindertagen, aber mittlerweile sehr eingeschränkt durch mein beeinträchtigtes Gehör. Denn nicht jedes Kino kommt dem entgegen. Ich schaue mir deshalb immer öfter welche auf dem PC an, vor allem Literaturverfilmungen.
AntwortenLöschenBon week-end!
Astrid
Das hört sich wieder nach einem guten Buch an.
AntwortenLöschenIch versinke sehr gerne in ein Buch, besuche aber auch gerne mal ein Kino.
Im Fernsehen gibt es kaum noch schöne Filme und wenn, werden sie dauernd von Werbung unterbrochen. Drum finde ich es ganz schön, mich mal einem Film völlig ungestört widmen zu dürfen.
Liebe Grüße von
Heike
Liebe Manu,
AntwortenLöschenWir sind auch nicht so die Kinogänger. Mit Freundinnen oder Freunden war ich jetzt die letzten Jahrzehnte nicht mehr im Kino, dies macht bestimmt viel mehr spaß, könnte ich mir vorstellen. Das Buch „Brombeer blaue Tage“ würde ich wohl auch verschlingen. Ich lese auch sehr gerne, doch irgendwie fehlt mir leider die zeit.
Hab einen guten Start in den Juni!
Liebe Grüße
Ingrid